Dienstag, 25. Januar 2011

Mit Füßen getreten die Menschenrechte

Mit Füßen getreten die Menschenrechte

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 13:09
Verfassungsbeschwerde

 






Im Verlauf eines 25jährigen Fluxuskunstprojektes gemäß einem Manifest vom 24.12.82 in der Zeit vom 28.02.83 bis 28.02.03 und einer vollständigen Schweigeperiode als integralem Teil der konzeptuellen Aktionskunst bis zum 28.02.08 und einem Schlußfluxus von 144 Tagen bis zum 10.08.08 sind wesentliche und schwerwiegende Verletzungen der Arikel 1 Absatz 1, Artikel 2 Absatz 1 und 2, Artikel 3 Absatz 3, Artikel 4 Absatz 1 und 2 und Artikel 5 Absatz 3 durch Organe der Bundesrepublik Deutschland und Personal der Westfälischen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie begangen worden.
Prinzip des Kunstprozesses war Kunst in Leben zu überführen in surrealistischer, dadaistischer, situationistischer und anderer Traditionen und den Kunstverweis auf ein Minimum zu beschränken. Was meine Prozesskunst beweist: Kunst ist lebensgefährlich falls nicht in Museum oder Markt. Meine Losung Kunst ist heilig und was heilig keine Ware kostete mir unverschuldet mehrmals fast das Leben. Die Freiheit der Kunst wurde in mir als Künstler niederträchtig vergewaltigt.
Ich wurde beleidigt, beschämt, geschlagen, misshandelt, vergiftet und gefoltert und grundlos mit Waffen bedroht.
Ohne gegen ein Gesetz verstoßen zu haben, wurde ich 14mal meiner Freiheit für insgesamt 1001 Tage wegen meiner Kunst beraubt. Meine körperliche Unversehrtheit wurde dauerhaft geschädigt. Jedoch machte ich bei jeder gesetzwidrigen Zwangseinlieferung wegen meiner Kunst in die Psychiatrie ausdrücklich auf den Kunstcharakter meiner Aktionen deutlich.   Die Fehlmedikationen sprich Vergiftungen führten u.a. zu einem Herzinfarkt im Alter von 36 Jahren und drei leichteren Gehirninfarkten mit 46 Jahren. Schwerste Vergiftungsdepressionen galt es während der Zwangsunterbringungen und vor allem danach zu durchstehen und zu überleben. Grundlos eingeliefert wurde ich jedes Mal höchstgradig selbstgefährdet entlassen. Mehr als drei dutzend meiner Freunde und Bekannten überlebten die Misshandlungen nicht. Einer verstarb in der Klinik an einem Herzinfarkt, die anderen brachten sich nach dem Klinikaufenthalt um, nachdem etliche die Klinik als Grund für den Selbstmord nannten.
Wegen der mir zugefügten Behinderungen bin ich schwer benachteiligt. Trotz meines Verweises auf meine Religionsfreiheit wurde dies, obwohl nicht in Konflikt mit geltendem Recht, stets missachtet. Die Vergiftungen verunmöglichten  die Ausübung meiner Kunst. Meine ungestörte Religionsausübung wurde mehrfach durch Zwangs-und Polizeimaßnahmen vereitelt.
Eine unabhängige fachärztliche Begutachtung der permanenten Fehlmedikationen könnte das Ausmaß meiner Lebensgefährdungen nachweisen.
Die Freiheit meiner Kunst wurde in einem solchen Ausmaß be- und verhindert, dass das Kunstwerk, der Kunstprozeß und meine Person als Künstler schweren Schaden nahmen. Auf Grund dieser Verbrechen wurde die Lebenszeit des Künstlers wahrscheinlich erheblich verkürzt und es ist mit einem vorzeitigen Tod des ehemals kerngesunden Künstlers zu rechnen.
Die Verletzungen der Grundrechte bedeuteten schwerste körperliche Schäden und seelische Traumatisierungen und nicht zuletzt meinen vollständigen finanziellen Ruin, da es mir nach der ersten Freiheitsberaubung, Misshandlung durch Fixierung und Folter durch anhaltende Zwangsmedikation nicht mehr möglich war, eine Arbeit aufzunehmen. Der Versuch in der Klinik mit all meiner mir zu Gebote stehenden Vernunft Gehör zu finden, wurde stets von Seiten der mißhandelnden verbrecherischen Ärzte verweigert. In der gesamten Zeit hatte ich nicht mehr als bei der Eingangsuntersuchung jeweils ca. 10 Minuten Kontakt mit Ärzten. Es gab nur 3 Ausnahmen von je einer halben Stunde, wobei ich in einer davon überzeugt werden sollte, dass ein lebensgefährlicher Angriff auf mich bei einem nächtlichen Überfall in meiner Wohnung nicht stattgefunden hätte. Die andern beide Male wurde meine Dichtung und Kunst, die in langen Traditionen steht, als verrückt bezeichnet. Sie meinten wohl eher ihrer Tradition entsprechend entartet.
Als Beweismittel bitte ich meine mir nicht zugänglichen Krankenakten (Az.: 109 R 5830/154), Polizei- und Gerichtsprotokolle einzusehen.
Nach erheblichen Verzögerung in der Bearbeitung meines Antrages auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für ein Klageerzwingungsverfahren (1 Ws 891/08 OLG Hamm) trotz meiner formal richtigen Begründung mit Verweis auf (161 UJs 10/08 StA Dortmund und 2 Zs 3080/08) wurde der Antrag aus formalen Gründen abgelehnt. Eine Rechtsvertretung mit geliehenem Geld für das Klageerzwingungsverfahren zu finden, wurde von 16 Rechtsanwälten abgelehnt, so dass die Frist verstrich. Ich mache darauf aufmerksam, dass der Eingang meines Briefes von Frau Köster am Oberlandesgericht verneint wurde und ebenfalls der zweite als Einschreiben geschickter Antrag. Erst mit Nachweis der Post fand sich der Brief auf. So kam es ohne mein Verschulden zu erheblichen Verzögerungen und ein Verstreichen der Frist für das Klageerzwingungsverfahren. Es ist meine feste Überzeugung, dass mir damit mein angekündigter Gang zur Klage wegen Folter nach Straßburg vor den internationalen Gerichtshof für Menschenrechte versperrt werden sollte. Im Anschluß an meine Anzeigen kam es erneut zu zwei gesetzwidrigen Verschleppungen in die Psychiatrie und Androhungen von Zwangsmaßnahmen. Nach den einschlägigen Erfahrungen früherer Zwangsmaßnahmen bangte ich um mein Leben und verblieb gegen den eigenen Willen aber der Vernunft gehorchend „freiwillig“.
Seit Beginn des Jahres kam es zu einigen Einbrüchen in meine Wohnung und Keller, bei denen mir vor allem gut 22000 Bilder, über 40 Videos, Programme für Bildmaschinen und meine nichtveröffentlichten philosophischen Werke auf CD, DVD einschließlich externer Festplatte gestohlen wurde.
Als weitere Begründung weise ich Sie auf die Polemik in 95 Thesen aus meinem Blog Terror in Weiß (http://pegasus.kulando.de/ ) Was von mir als Künstler außer einigen belanglosen Schriften und Bildern übrig geblieben ist, entnehmen Sie meiner Homepage www.bu-art.org und den im dortigen Blog zu findenden weiterführenden Links. Im Blog befindet sich näheres zum Kunstodyssee unter August 2008. Eine kurze Beschreibung findet sich im Epos Kunstodyssee – Manie als Kunst-Kunst als Manie.
Als Anlage eine Abschrift des Manifest von Weihnachten 1982, eine Kopie der Strafanzeige, die Daten meines Kreuzwegs durch die Zwangsinternierungen und eine Liste der 25 Fluxusaktionen, deren integraler Bestandteil jeweils Performances und Telefonfluxusaktionen waren sowie die erste Fluxusrede von Ostersamstag 1983. Auf Wunsch nähere konzeptuelle Ausführungen zu den einzelnen Aktionen und ihre kunstgeschichtlichen Hintergründe.
Soweit mir bekannt ist, wurde durch Urteil des Bundesgerichtshofs festgestellt, dass Kunst ist, was ein Künstler dazu erklärt. Das Projekt, das ich als Zeitkünstler und Dromograph auch mit Terminen und Zahlenspielen versehen habe, findet heute am 23.5.09 zum 60jährigen des Bundesverfassungsgerichts sein endgültiges wenn auch vorzeitiges Ende. Vorgesehenes Ende war mein 60zigster Geburtstag zum Dreißigjährigen des mit 30 Jahren begonnen Kunstprozesses. Die Zeit, ihre Philosophien und künstlerische Umsetzung ist zentral für meine Kunst. Der Kunstprozeß wurde durch Verbrechen mir Unbekannter zerstört. Die Beschneidung meiner Freiheit und die massivsten Verletzungen meiner Grundrechte ist eine Schande für die gesamte Republik.
Da mir aus finanziellen Gründen nicht möglich ist eine Rechtsauskunft bezüglich dieser Verfassungsbeschwerde einzuholen und mir die Rechtsauskunft diesbezüglich beim Amtsgericht Dortmund ein Verweis aufs Internet war, bitte ich Sie mir mitzuteilen, ob die Informationen und weitergehenden Verweise ausreichend zur Begründung der Beschwerde sind. Der Großteil des Beweismaterials ist mir nicht zugänglich oder wurde wie meine ausführliche Dokumentation der Aktionen bis auf wenige Reste gestohlen. Falls nicht, reiche ich gern alles notwendige in aller mir zur Verfügung stehenden Ausführlichkeit nach.
 
 
 
Volker H. Bienek
 
 
 
Anlagen: 5

Leuchters

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 22:10
Schwarze schiffe der nächte es pfeifen die mondvögel über den melodien des wassers mein holzstuhl vor der unergründlichen vase mit chinesischen pfingstrosen öffne die schachtel mit den streichhölzern und entzünde die kerzen des kupfernen leuchters.

Manifest 1982

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 20:53
Manifest
    
MENSCHENSOHN – MANIE ALS KUNST
 
DADAESKES FLUXUSSPEKTAKEL SURREALER BEWU?TSEINSSTRÖME ALS SOZIALE PLASTIK DES ERWEITERTEN KUNSTBEGRIFFS
 Zitatenfragmente aus Wortsteinbrüchen Artseme BU   „…der aufgehobne sittliche Geist = Kunst, die aufgehobne Kunst = Religion, die aufgehobne Religion = absolutem Wissen.“Karl Marx: Ökonomisch-Philosophische Manusskripte.     “Unter Einsatz von Intospektionstechniken wie autogenes       Training und Yogaübungen sowie Meditation mit Hilfe von                        c     Schlafentzug und Hungerkur werden künstlich Rausche e     erzeugt zwecks reinster poetischer Fluxusakte in umfassend                            e     geistiger Schau heiliger Mania.” (Bu)                      Die Kunst ist in ihrer Ausführung und Richtung von der Zeit abhängig, in der sie lebt, und die Künstler sind Kreaturen ihrer Epoche. Die höchste Kunst wird diejenige sein, die in ihren Bewußtseinsinhalten die tausendfachen Probleme der Zeit präsentiert, der man anmerkt, daß sie sich von den Explosionen der letzten Woche werfen ließ, die ihre Glieder immer wieder unter dem Stoß des letzten Tages zusammensucht. Die besten und unerhörtesten Künstler werden diejenigen sein, die stündlich die Fetzen ihres Leibes aus dem Wirrsal der Lebenskatarakte zusammenreißen, verbissen in den Intellekt der Zeit, blutend an Händen und Herzen. DADA!!!!  zur Propaganda einer Kunst gesammelt, von der sie die Verwirklichung neuer Ideale erwarten. Was ist nun der DADAISMUS? Das Wort Dada symbolisiert das primitivste Verhältnis zur umgebenden Wirklichkeit, mit dem Dadaismus tritt eine neue Realität in ihre Rechte. Das Leben erscheint als ein simultanes Gewirr von Geräuschen, Farben und geistigen Rhythmen, das in die dadaistische Kunst unbeirrt mit allen sensationellen Schreien und Fiebern seiner verwegenen Alltagspsyche und in seiner gesamten brutalen Realität übernommen wird. Hier ist der scharf markierte Scheideweg, der den Dadaismus von allen bisherigen Kunstrichtungen und vor allem von dem FUTURISMUS trennt, den kürzlich Schwachköpfe als eine neue Auflage impressionistischer Realisierung aufgefaßt haben. Der Dadaismus steht zum erstenmal dem Leben nicht mehr ästhetisch gegenüber, indem er alle Schlagworte von Ethik, Kultur und Innerlichkeit, die nur Mäntel für schwache Muskeln sind, in seine Bestandteile zerfetzt.  Die Kunst ist heilig und was heilig ist, ist keine Ware.(Bu) Bu ist kein faustisch Prostiuierter!  Unter dem Vorwand der Zivilisation, des Fortschritts, gelang es schließlich, alles aus dem Geist zu verbannen, was mit Recht oder Unrecht als Aberglaube, als Hirngespinst gilt, jede Art der Wahrheitssuche zu verurteilen, die nicht der herkömmlichen entspricht. Vor kurzem ist — scheinbar durch den größten aller Zufälle — ein Teil der geistigen Welt wieder ans Licht gehoben worden, meines Erachtens der weitaus wichtigste, um den sich zu bekümmern man nicht mehr für nötig befand. Freuds Entdeckungen gebührt unser Dank. Auf Grund dieser Entdeckungen bildet sich endlich eine neue geistige Richtung heraus, die es begünstigt, daß der Erforscher des Menschlichen seine Untersuchungen weiter vorantreiben kann, ihn bevollmächtigt, nicht mehr nur summarische Erfahrungen zu berücksichtigen. Die Imagination ist vielleicht im Begriff, wieder in ihre Rechte einzutreten. Wenn die Tiefen unseres Geistes seltsame Kräfte bergen, befähigt, diejenigen der Oberfläche zu mehren oder sie siegreich zu bekämpfen, so haben wir allen Grund, sie aufzufangen, sie zuerst aufzufangen und danach, wenn nötig, der Kontrolle unserer Vernunft zu unterwerfen 1. Innerhalb der Grenzen, in denen er sich produziert (zu produzieren scheint), erscheint der Traum durchaus als kontinuierlich, zeigt er eine gewisse Organisation. Das Gedächtnis nur maßt sich das Recht an, ihn zu beschneiden, Übergänge nicht zu beachten und uns eher eine Reihe von Träumen vorzuführen als den Traum. Desgleichen haben wir von den Realitäten nur im einzelnen Augenblick eine deutlich unterschiedliche Vorstellung, und ihre Koordination ist Sache des Willens. (1) SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne jede Vernunft-Kontrolle und außerhalb aller ästhetischen oder ethischen Fragestellungen. ENZYKLOPÄDIE. Philosophie. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens. Er zielt o darauf hin, die anderen psychischen Mechanismen zu zerstören und ihre Stelle einzunehmen zur Lösung der wichtigsten Lebensprobleme. [. . .]   (1924 )(1)         Man muß die - Tiefe - im räumlichen Sinne des Traums in Rechnung stellen. Im allgemeinen behält man nur, was von seinen oberflächlichsten Schichten stammt. Was ich besonders an ihm in Betracht ziehen möchte, ist das, was beim Erwachen untergeht, alles, was nicht Übriggebliebenes ist vom vorhergehenden Tag, dunkles Laub, blödes Gezweig. Auch in der ,Wirklichkeit' ziehe ich es vor, zu fallen.   Der Moment des utopischen Kunstakts als Vorschein der Zukunft ist der Mindstill des Performers im Prozeß seiner Fluxusidentität.(Bu)    “We have nothing of our own except time, which even the homeless can experience.”—Baltasar Gracián, The Art of Worldly Wisdom   The time of production — commodified time — is an infinite accumulation of equivalent intervals. It is irreversible time made abstract, in which each segment need only demonstrate by the clock its purely quantitative equality with all the others. This pseudocyclical time is in fact merely a consumabledisguise of the production system’s commodified time.The production process’s constant innovations are not echoed in consumption, which presents nothing but an expanded repetition of the past. Because dead labor continues to dominate living labor, in spectacular time the past continues to dominate the present.The lack of general historical life also means that individual life as yet has no history.The spectacle, considered as the reigning society’s method for paralyzing history and memory and for suppressing any history based on historical time, represents a false consciousness of time.Behind the fashions that come and go on the frivolous surface of the spectacle of pseudocyclical time, the grand style of an era can always be found in what is governed by the secret yet obvious necessity for revolution.The natural basis of time, the concrete experience of its passage, becomes human and social by existing for humanity. The world already dreams of such a time. In order to actually live it, it only needs to become fully conscious of it.  “Denn in der Kunst haben wir es mit keinem bloß genehmen oder nützlichem Spielwerk, sondern…mit einer Entfaltung der Wahrheit zu tun. (Ästetik) HegelWas will Beuys wohl mit der Aktion "Wie man dem toten Hasen die bilder erklärt" aussagen ? (Bu)„Die Logik der Kunst ist, paradox nach den Regeln der anderen, ein Schlußverfahren ohne Begriff und Urteil.“ AdornoIch denke mit der Achillesferse. (Bu)                           Die Kunstodyssee MENSCHENSOHN – MANIE ALS KUNST (24.FLUXUSGESÄNGE) dauert ab dem 28.02.1983 – meinem 30.Geburtstag genau auf den Tag 20 Jahre bis zu meinem 50.Geburtstag am 28.02.2003 des neuen Jahrtausends.    Weihnachten 1982    Volker Horst Bienek

!

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 11:06
 
 
 
Als sie wohl einsahen, daß es schwer war mich zu töten. Wars zunächst erstmal Beleidigung und Demütigung bezweckt wohl auch Einschüchterung. Sie steckten mich zu den gewalttätigen Schizophrenen. Der Oberpfleger nur Schikane. Als es mir zu bunt und ich die Faxen Dicke ich bring Dich um und zahm ab der Stund der räudige feige Hund. Die Chefin kriegte wieder Kunst gleich gleiche Meldung. Die hatte Angst. Der Oberirre gleich an ihn die Botschaft tanzte an wie auf Kommando. Sache klar und ich entlassen.
Doch vorher flog ich mal über alle Tische geschupst von einem dieser Gewaltzombies. Ein Glück ich brach mir nichts. Ich kriegte Karzer für ne Woche wer denn sonst. Der Zombie straffrei lachte sich ins Fäustchen. Das hieß nun Flucht. Ich blieb verborgen bis eines nachts es war so gegen drei die Wohnung wurde mir verwüstet, gepackt brutal von einem schizophrenen Irren, dem ich geliehen meine Wohnungsschlüssel, er haute meinen Kopf wohl dutzend mal hart gegen die Wand. Berserkerkräfte, keine Chance war dann bewußtlos, wie lange weiß ich nicht. Und dumm als ich erwacht, ich Ordnung schuf in diesem Chaos. Danach erst rief ich Polizei so gegen sieben. Erstattete Anzeige gegen unbekannt wohl aus Mitleid mit dem Irren ihn zu schützen vor Haft von ungenauer Dauer. Und Scherz na klar verklagte ich das BKA. Der Bulle faselt Mossad bloß. Fands witzig wohl, ihm war nicht klar, das er der Irre war. Für den jungen Spund und unerfahren Hund Psychiater war das Paranoia. Was die nicht immer wissen aus der Bläue ihres Hirns. Der fragte gar nicht mal. Ich sei wohl recht intelligent war gar nicht dumm erkannt von ihm.
Seitdem ich nun den 3. Abschied nehme von der Verwandschft ganz und gar für dieses Leben und auch der eine andere der sog. Freunde ist passe, die Wahrheit sprech ich ruhig vernünftig mit ausgewogensten Gefühlen, da heißts, ich sei wohl manisch. Sie meinen töten sollt man mich, doch werte Ärsche diesmal klappt das nicht. Die Wahrheit ist nicht immer Fluxus und auch kein Luxus.
Das mit dem töten und das ichs wiederhol und nicht mehr lasse ihr Professionellenschar ist keine Paranoia, sondern Glück für mich, daß ihrs nicht schafftet, steht in den Akten, die ihr nun zu verbergen sucht, scheut das Licht ihr dunkles Gesindel.
 
 
 
Eine der vielen Stimmen aus der Psychowelt:
um Missverständnisse auszuräumen. Generell, in der Krise und nur in der
Krise, sollte es zu Überbrückung erlaubt sein, Neuroleptikas oder allgemein
Psychopharmaka einzunehmen. Wenn diese Krise überwunden ist, sollten diese
Medikamente schleichend abgesetzt werden.

Eine Psychose ist allgemein hin nicht unheilbar, sie wird es nur von
gewissenlosen Ärzten , die diese Präparate dauerhaft uns profilaktisch
verschreiben, gemacht. Dieses ist Verantwortungslos, denn der Patient ist
durch diese Medikamente, für sein restliches Leben geschädigt. Und so neben
bei, Lebensverlängernd wirken diese mit absoluter Sicherheit auch nicht,
allein schon wegen der vielen Suizidfälle, die durch diese Psychopharmaka
nachweislich begangen wurden.
 
 
 
Eine Psychostimme:
Ganz ehrlich Angela, die für mich ermutigendsten Ansätze kommen meiner
Meinung nach von Betroffenen selber, die sich auf eigenen Wegen aus
dem Schlamassel herausgezogen haben und von Professionellen, die das
registrieren, sich dafür ernsthaft interessieren und von ihnen lernen.
Mir fallen da immer zu allererst Dorothea Buck und Thomas Bock ein,
die von
Hamburg frischen Wind in die Betroffenen, Angehörigen und
Professionellenszene gebracht haben. Weitere Autoren (z.B. Dan Fisher)
findet ihr z.B. hier:
http://www.mut-zum-anderssein.de/freiraum.html
und natürlich bei
www.bpe-online.de

Das "Unheilbarkeitsdogma" kam so ins Trudeln. und es ist nicht zu
erwarten, dass es sich von diesem Trudeln noch einmmal erholen kann.
Aus unserer Sicht ist das eine gute Nachricht, denn sie macht Hoffnung
für die vielen von uns, denen man in der Psychiatrie beigebracht hat
(oder versucht hat, es ihnen beizubringen), dass sie an unheilbaren
Hirnstoffwechselstörungen leiden, die sich nur medikamentös
zuverlässig kontrollieren lassen.

Die Vertreter dieser alten aber immer noch weit verbreiteten
Glaubensrichtung (mit Wissenschaft hat sie nichts zu tun) sind
zunehmend unter Druck geraten. Ich erlebe das ganz konkret in meinem
unmittelbaren Umfeld. Über Jahre war ich es, der sich rechtfertigen
musste dafür, dass er einen eigenen Weg abseits der Psychiatrie zur
Lösung seiner Probleme gehen wollte und gegangen ist.
Heute sind meine
Angehörigen Partner bei der Forderung nach einer grundlegenden Reform
unserer Psychiatrien. Da sind es zunehmend die Professionellen, die
sich rechtfertigen müssen, wenn sie an veralteten Konzepten mit oft
desaströsen Folgen festhalten, obwohl es Alternativen gibt.

Zuletzt hörte ich in
Köln einen Vortrag von Frau Schmolke, die
zusammen mit Michaela Amering ein Buch über Recovery geschrieben hat,
das im Wesentlichen eine Bestandsaufnahme gelungener Ansätze in der
Selbsthilfe gibt. Da gibt es schon eine ganze Menge zu erzählen und
man kann sich freuen, dass nun auch einige Profis dazu beitragen,
solche Geschichten zu verbreiten. Ich gebe hier mal einen Link auf
eine power-point-Datei ihres Vortrages. Sind zwar nur Stichworte, die
aber belegen, dass sich da etwas tut. Trotzdem werden aus meiner Sicht
die entscheidenden Initiativen noch über Jahre weiter aus der
Betroffenenbewegung kommen. Psychiater machen das, was sie gelernt
haben und es wird dauern, bis sie Heilungsgeschichten wirklich
verstehen, die ihren Erwartungen zuwider laufen, und von denen sie
ihre Autorität bedroht sehen.

Ich habe über Jahre eine Art Wagenburgmentalität bei vielen
Psychiatern festgestellt, mit der sie "ihre Autorität bedrohende
Theorien" abwehren. So nach und nach wagen sich einzelne Psychiater da
heraus und beginnen, ihre Arbeit selbstkritisch zu sehen und sich über
Reformen Gedanken zu machen und sich dafür zu engagieren. Wichtiger
ist für uns aber, dass wir unsere eigene Arbeit weiter verbessern und
so den Druck auf schlecht arbeitende Einrichtungen ganz automatisch
vergrößern, auch wenn das nur eine "Nebenwirkung" von guter
Selbsthilfe ist..

Hier also der Link auf den Vortrag von Frau Schmolke:
http://psychiatrie.de/data/pdf/5c/05/00/RecoveryKonzepte_in_der_Psychiatrie__Frau_Schmolke__Koeln.pdf
 

LOLDOLAN

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 11:28
 
Für mehrere Jahre trug ich einen Button wie der Judenstern der Nazis mit der Aufschrift „IRRER“ und bei den Begnungen, Vorstellungen war ich knapp: „ Ich gelt als geisteskrank, sie auch?“ Das wars dann jedesmal, ich wußts schon vorher. Nun trage ich Button in different logos. 

Flluxusgeschichte

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 12:51
 
 
Eine gewichtige Rolle beim Konzept meiner Kunstodyssee spielte Beuys und Fluxus.
Die Ziele der Fluxus - Bewegung
Fluxus ist die erste umfassend intermediale Kunstform seit DADA , in der Elemente aus Musik, Theater, Film, Kunst, Literatur und elektronischen Medien (Video!) nicht nur gleichberechtigt genutzt, sondern zu einer neuen, übergreifenden Kunstform entwickelt wurden. Meiner Meinung nach sind die Ziele der Fluxus Bewegung, ein Zusammenspiel zu erreichen, das die Grenzen zwischen den Künsten sowie zwischen den Künstlern und dem Publikum aufhebt. Die Künstler stellten sich nicht in Werken, sondern nur in Aufführungen, Protesten und Ideen dar. Die Werke sind das was als Aktionsrelikte übrig bleibt. Die Bewegung wollte sozial wirken und ihr Ziel war es, die schönen Künste auszulöschen. Das Kunstobjekt als funktionsloser Gegenstand, welcher nur verkauft werden soll, wurde strikt abgelehnt. Die oftmals anarchistischen Aktionen mündeten in dem utopischen Traum, die Kunst zu entkommerzialisieren und sie vor allem auch zu entprofessionalisieren. Die "life performance" sollte im Mittelpunkt stehen, der Zufall sollte regieren, ein Drehbuch für die Aktionen gab es nicht und es regierte das Experiment

STRAFANZEIGE UND ÖFFENTLICHER BRIEF

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 07:00

 
 
 
 
Betreff: Anzeige
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft,
 
Ich erstatte Anzeige gegen Organe der Bundesrepublik Deutschland und Ärzte und Mitglieder des Personals der Westfälischen Klinik Dortmund wegen fortgesetzter, wiederholter rechtswidriger Freiheitsberaubung, Beleidigung, schwerer Körperverletzung und Folter an meiner gesunden Person wegen klar bezeichneter Kunstaktionen in den Jahren zwischen 1984 und 2000.
Auf Grund der verweigerten Akteneinsicht kann ich keine näheren Angaben z.B. über die dauernden Fehlmedikationen in völlig überhöhten Dosen, die mehrfach lebensgefährliche Depressionen auslösten, machen.
Aus der Krankenakte wie den Gerichtsakten ist klar meine Stellungnahme als Künstler und der Hinweis, das es sich ausschlieslich um Kunst handelte, ersichtlich.
Darüberhinaus bin ich jederzeit bereit, mich einer umfassenden unabhängigen psychiatrischen und psychologischen Begutachtung zu unterziehen, um die fahrlässigen Fehldiagnosen der Klinik zu beweisen, die auf wenige Minuten Untersuchungsgespräche und darüberhinaus Psychiatrisierungen meiner Kunst als Performancedarsteller sind.
Die stets verlangte Kommunikation über Sinn und Zweck, theoretische Grundlagen und Verwurzelung in den Traditionen der Künste meiner Aktionen zur Schaffung einer sozialen Plastik des erweiterten Kunstbegriffs in Nachfolge meines Freundes Josef Beuys wurde konsequent verweigert.
Überdies sehe ich in der verweigerten Kommunikation eine Form des systematischen Psychoterrors, der mitunter zu starken Selbstzweifeln und tiefster Verzweiflung in den durch Zwangsmedikationen induzierten Vergiftungen in lebensbedrohlichem Ausmaß führte. Der Tatbestand der Folter war mehrmals nachweisbar erfüllt.
Die Verbrechen haben zu schweren körperlichen, seelischen und zeitweilig geistigen Beeinträchtigungen geführt und sind durch fachärztliche Befunde belegt.
Mein Schlafrythmus ist dauerhaft zerstört.
Nicht zuletzt in den mir unterschiedlich unterstellten Krankheitsbildern sehe ich gröbste Beleidigungen meiner untadeligen Vernunftexistenz als Künstlerphilosoph.
Soweit mir ohne Einsicht in meine Krankenakten möglich und erinnerlich möchte ich einige typische Vergiftungssymtome, unter denen ich Laufe der Jahre litt, kurz beschreiben.
Regelmäßig kam es durch die Vergiftungen zu starken Frühdiskenisien (Akathisie, Parkinson-Syndrom mit Maskengesicht, Ataxie.) Ich leide heute unter einer dauerhaften Spätdikenesie (Pillendreher des rechten Zeigefingers mit dem Daumen, starker permanenter Laufzwang). Es kam weiterhin im Laufe der Zwangsvergiftungen zu endokrinen Störungen (Brustbildung), mehrfache Zerstörung des Gefühlslebens auch außerhalb der verursachten lebensbedrohlichen Depressionen, Herzstörungen, mehrere unentdeckte und unbehandelte Lithiumvergiftungen( starker Durchfall, starkes Schwitzen, Erbrechen), starker Tremor über zehn Jahre, mehrfach schwere Psoriasis vulgaris. Gesichtsödeme. Muskelschwächen. Starke wiederholte Gewichtszunahme nach jeder Zwangsvergiftung. Bewußtseinsstörungen. Lernschwäche. Kreativitätsverlust. Unter Risperdal kam es bis durch mein Absetzen zu stärkster Blasenschwäche( Mußte unvermittelt z.B unterwegs(U-Bahnen) Wasser lassen) und ausgesprochen starken Angststörungen(Hunde).
Über meine Kunstakte der 10 Morddrohungen (Vor allem das Morddrohungen, vor allem die trotz ausdrücklicher Erwähnung es handele sich um Kunstakte durch mich nicht als Kunst verstanden wurden, unter Strafe stehen.)wurde mit mir niemals von einem Kriminalbeamten, Rechtsanwalt, Richter, Psychiater, Personal weder stationär noch ambulant je ein einziges Mal gesagt. Nie kam es zu einer tätlichen Handlung meinerseits selbst nicht in äußerster Notwehr.
Ich war trotz schwerster Vergiftung stets bei klarem Bewußtsein und konnte fast vier Jahre genau beobachten und tat dies, daß ich niemals von einem Psychiater beobachtet geschweige denn gesprochen (zwei halbstündige Ausnahmen Frau Dr. Köhler) noch vor allem bei den ersten Zwangsinternierungen durch das faule bildzeitungslesende Personal beobachtet wurde.
Nach Kraeplin bin ich sicherlich zyklothym, was aber keinen pathologischen Zustand bedeutet. Ich kenne unzählige Hochstimmungen und vereinzelt auch leichte Melancholien seit frühester Jugend. Maslow würde vieles Erleben von mir als high peak experiences kennzeichnen. Luzide Zustände des manischen Totalrausches hatte ich in meinem 55jährigen Leben allerhöchstens 30. Nicht ein einziges Mal war ich desorientiert oder bewußtseinsgestört. Nur 4 dieser Zustände hatte ich nach meiner Psychiatrisierung. Die Kunstmanien wegen denen ich zwangseingesperrt wurde, dauerten nie länger als drei Tage in der Klinik an und waren durch eine bestimmte Technik willentlich herbeigeführte Bewußtseinsakte. Das Abklingen der Manien nach kürzester Zeit hatte mit meiner bewußten Steuerung mehr zu Tun als mit der medikamentösen Zwangsvergiftung. Diese führte regelmäßig zu lebensbedrohenden Depressionen, die ich ohne Gift nicht kenne. Ich durchlebte in der Zeit zwischen 1982 und 2003 mehr als ein Dutzend Kunstmanien ohne im Ausland je behelligt geschweige denn eingesperrt worden zu sein. Meine Zwangsinternierungen dienten einzig dem Zweck meine Persönlichkeit zu brechen, dem Versuch der Gehirnwäsche und der umfassenden Einschüchterung und Entmutigung. Alles Kennzeichen moderner Folter. Etliche Freunde und Bekannte überlebten das nicht, zwei verbrannten sich und ich wäre kurz nach einer Folterbehandlung in der Westfälischen Klinik fast der Erste von ihnen gewesen, doch verbrannte ich meine besten 300 unveröffentlichten Gedichte und rettete mich so vor dem geplanten Autodafe auf dem Alten Markt. Die Methodik des in den Todhetzens werde ich vor Gericht näher ausführen auch wie sie mir von über Hundert Mitleidenden bekannt ist.
Auf Grund der mir bewußtwerdenden Lebensgefahr stellte ich die Kunstmanien nach Ankündigung 2000 für die Öffentlichkeit ein. Die Kunstmanien danach endeten dem Kunstkonzept entsprechend vollständig am 28.02.2003. Selbstverständlich werde ich bis zum 28.02.2008 weiterhin vollständig auf Kunstmanien verzichten. Eine Ausnahme wäre unter experimentellen Bedingungen unter Zusage meiner völligen Sicherheit allerdings möglich jederzeit.
Zur Behandlung meiner posttraumatischen Belastungs- und Angststörungen bin ich freiwillig noch bei Dr. G.in Behandlung. Mit Hilfe einer mininmalen Erhaltungsdosis Zeldox sind die Traumata und Schlafrythmusstörungen unter Kontrolle. Den wahrhaften Grund meiner Behandlung kennt Dr G. nicht. Er kennt mich seit sechs Jahren nur aus ca. 70 Kurzkonsultationen von 2 -max.5 Minuten bei wenigen Ausnahmen(5) zur Verschreibung des Medikaments. Ich habe berechtigte Hoffnung auf weitere Heilung und dauerhafte Absetzung des Medikaments, obwohl mir klar ist, das die bei mir ausgelösten Traumata auch als Retraumatisierungen von Vergewaltigungstraumata in der frühen Kindheit und deren Revitalisierung und Ausweitung durch die massiven Vergewaltigungen in der Westfälischen Klinik bis zu meinem Tode andauern werden.
 
Ich hoffe, Sie tun gewissenhaft Ihre Pflicht. Ich werde sicherlich wie in Fällen der Anklage und Kritik üblich als Querulant diffamiert, aber damit wird spätestens in Straßburg Schluß sein. Da mir meine Anonymität lieb ist, werde ich Medien und Kunstöffentlichkeit erst zu einem späteren Zeitpunkt einzuschalten versuchen. Diese Anzeige wird im Internet veröffentlicht wie auch meine anderen Beschwerden und Bittbriefe um Unterstützung in meinem Bemühen um vollständige Rehabilitation, Gerechtigkeit und Schadensersatz.
Eine genauere fachärztliche wie kriminalistische Untersuchung läßt Sie vielleicht auch zu dem Schluß kommen zusätzlich wegen mehrfach versuchten Totschlags zu ermitteln und anzuklagen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
 
 

if

Öffentlicher Brief
 
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Köhler,
 
als aufrichtiger Demokrat und pflichtbewußter Bürger dieser Republik bitte ich Sie um Unterstützung in meinem Bemühen um vollständige Rehabilitation als Künstler und Mensch.
Jahrelang wurde ich wegen meiner Kunstaktionen zur Schaffung einer sozialen Plastik des erweiterten Kunstbegriffs „Menschensohn – Manie als Kunst, Kunst als Manie“ verfolgt, mehrere Jahre in Irrenhäusern eingesperrt, schwerst körperlich, seelisch und geistig durch Folter versehrt und finanziell und sozial völlig ruiniert.
Die Stigmatisierung und Traumatisierung waren für mich besonders leidvoll, da Sie die teilweise unselige Kindheit revitalisierten.
Mit heutigem Tage habe ich Anzeige erstattet und Verfassungsbeschwerde wird eingelegt.
Falls mein berechtigtes Anliegen bei Ihnen auf Interesse stößt, entnehmen Sie bitte weitere Informationen meinen Homepages und Blogs im Internet.
 
 
Hochachtungsvoll
 
 
 

if

Öffentlicher Brief
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
als aufrichtiger Demokrat und pflichtbewußter Bürger dieser Republik bitte ich Sie um Unterstützung in meinem Bemühen um vollständige Rehabilitation als Künstler und Mensch.
Jahrelang wurde ich wegen meiner Kunstaktionen zur Schaffung einer sozialen Plastik des erweiterten Kunstbegriffs „Menschensohn – Manie als Kunst, Kunst als Manie“ verfolgt, mehrere Jahre in Irrenhäusern eingesperrt, schwerst körperlich, seelisch und geistig durch Folter versehrt und finanziell und sozial völlig ruiniert.
Die Stigmatisierung und Traumatisierung waren für mich besonders leidvoll, da Sie die teilweise unselige Kindheit revitalisierten.
Mit heutigem Tage habe ich Anzeige erstattet und Verfassungsbeschwerde eingelegt.
Falls mein berechtigtes Anliegen bei Ihnen auf Interesse stößt, entnehmen Sie bitte weitere Informationen meinen Homepages und Blogs im Internet.
 
 
Hochachtungsvoll
 
 

if

Öffentlicher Brief
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
als aufrichtiger Demokrat und pflichtbewußter Bürger dieser Republik bitte ich Sie um Unterstützung in meinem Bemühen um vollständige Rehabilitation als Künstler und Mensch.
Jahrelang wurde ich wegen meiner Kunstaktionen zur Schaffung einer sozialen Plastik des erweiterten Kunstbegriffs „Menschensohn – Manie als Kunst, Kunst als Manie“ verfolgt, mehrere Jahre in Irrenhäusern eingesperrt, schwerst körperlich, seelisch und geistig durch Folter versehrt und finanziell und sozial völlig ruiniert.
Die Stigmatisierung und Traumatisierung waren für mich besonders leidvoll, da Sie die teilweise unselige Kindheit revitalisierten.
Mit heutigem Tage habe ich Anzeige erstattet und Verfassungsbeschwerde eingelegt.
Falls mein berechtigtes Anliegen bei Ihnen auf Interesse stößt, entnehmen Sie bitte weitere Informationen meinen Homepages und Blogs im Internet.
 
 
Hochachtungsvoll
 

HAHAHA

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 06:01
 
Ich habe erst mal für alle Fälle meine Partei vor Ort über diesen Fluxus informiert, ohne wenig Hoffnung allerdings ernst genommen zu werden oder nicht gleich wieder für irre erklärt. Das Schreiben meines früheren Rechtsanwalts hat mich jedenfalls aufs Höchste alarmiert. Seit meiner Psychiatriesierung am 10.08.1983 mache ich permanent die Erfahrung, daß die rationalsten Argumente ins Leere laufen. Seelenruhe wird als Irrsinn ausgelegt. Ich habe es durchweg in dieser Stadt mit gemeingefährlichen Irren zu tun und bin bereit da jeder Zeit den Beweis anzutreten. Von den Rechten, dem Klerus, den Pfaffen mal ganz abgesehen, auch was sich da links und alternativ schimpft ist ein Abgrund der Gleichgültigkeit, des Wegschauens und Weghörens, der perfekte Faschismus. Das kostet täglich Menschenleben. Meine e-mail wurde von der Partei Die Linke auch nicht beantwortet.Schlaft ruhig weiter. Bei dem Reformistenhaufen mit Apfelkuchen mit Stasisahne habe ich Schnelligkeit eh nicht erwartet. Wer die für Kommunisten hält, kennt keine.Keine Ausnahme, sondern die Regel. Die könnten von der Kameradschaft noch was lernen, wenn sie nicht rot vor Scham werden müßten. Aber zumindest, weiß ich Bescheid. Der Brief ist mir eu-Stress. Ich habe den Tag dazu genutzt einige Vorkehrungen zu treffen. Vielleicht bekomm ich von den Attacis eine Rechtanwaltsadresse. Zeugen beim nächsten Verfassungsbruch sind mir wichtig. Die psychopathischen Gewaltverbrecher in Aplerbeck, die sich Ärzte schimpfen von Vernunft zu überzeugen, habe ich vollständig aufgegeben. Solch forensische Fälle haben nur Glück, daß es in Deutschland keine Todesstrafe gibt. Die sind nicht krank, sondern bösartig bis ins Mark ihrer Knochen. Ich gestehe, daß die neusten vollständigen Ignorierungen meiner Vernunft nicht nur im hochgestochenen Jargon der Wissenschaften, sondern auch im BILD Zeitungs Stakkato wie schon so oft früher auf taube Ohren stoßen oder zu verdeckten Bedrohungen führen, mich einmal, ich wiederhole einmal zu der Annahme verleiteten, wir hätten Brave New World. Ich überprüfte das und weiß, die Herrschenden sind noch nicht so weit. Die vollständige sittliche Verrohung und Verkommenheit ist Schuld einzig der Verdorbenen. Zumindest weiß ich wie Faschismus bestens funktioniett. Das Ausschwitz heute ist ganz Biafra, Bootswana and so on und wer da fliehen will ersäuft im Mittelmeer oder verreckt an Durst. Wer durchkommt für die stehen bald schon die Schily KZ’s zur Verfügung. Ihr habt die Rechnung ohne den Wirt gemacht ihr Satansbrut. Was auch immer passiert, einen produzierten Herztod wie bei meinem griechischen Freund Konstantin Herzschlag durch Vergiftung oder Hirnschlag wie bei einem anderen Freund ihr Aplerbeckärsche, könnt ihr euch unentdeckt von der Backe kratzen. Und dem Bullenpack sei gesagt, daß ich wie immer unbewaffnet und ohne Gegenwehr. Das heißt bei einem Mordversuch nicht Stammheim oder Bad Kleinen. Vielleicht werdet ihr aus allen Ecken aus Notwehr durchsiebt. Auch könnt ihr platzen. Diesmal kommt ihr mit euren Verbrechen nicht davon. Falls ihrs allerdings nur mal gesetzesbrecherisch wieder auf die samfte versucht, ist euer Urteil im Himmel längst gesprochen, so wahr ich Bu bin.
 
 
 
Mich allerdings soll das weiter nicht bekümmern. Ich gehe in Ruhe meinen Geschäften, Studien, künstlerischem Schaffen und sportlichen Aktivitäten wie jeden Tag nach. Im Arsch lecken.
Der spieß- und kleinbürgerliche Arschkriecher und Wichtigtuer jedweder politischen Couleur hat sich in seiner massenhaften Verbreitung zur Gefahr für das Leben des ganzen Planeten erwiesen.
Hier, Meister, sind eure Rollen, und ich muß euch bitten, ermahnen und ersuchen, sie bis morgen nacht auswendig zu wissen. Trefft mich in dem Schloßwalde, eine Meile von der Stadt, bei Mondschein: da wollen wir probieren. Denn wenn wir in der Stadt zusammenkommen, werden wir ausgespürt, kriegen Zuhörer, und die Sache kommt aus. Zugleich will ich ein Verzeichnis von Artikeln machen, die zu unserm Spiele nötig sind. Ich bitt euch, bleibt mir nicht aus.
 

Bosheitslehren

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:30
 
Ich habe mich Zeit meines bewußten Lebens ab 3 mit dem Leid der Menschen beschäftigt. Aber erst sehr spät, man wird das nicht glauben für einen realistischen Kommunisten, so ca. mit 48 wurde mir bewußt, daß viele das Böse dem Guten bewußt in voller Absicht vorziehen. Diese Erkenntnis glaube ich, rettete mein Leben. Den Teufel, verzeiht das Religiöse habe ich früh in mir besiegt. Oft kam der Verführer in der Gestalt Jesu und ich war zeitweise geliefert. Die Kundalini bebte. Erkenntnis macht frei. Als in Dortmund die Forensik eröffnet wurde, erst da begann ich mich mit forensischen Psychopathen zu beschäftigen. Die psychisch Kranken sind hauptsächlich Leidende in Lebenskrisen. Anders der Psychopath. Er ist voll funktionsfähig und mächtig. Ihn gibt es in allen Bereichen der Gesellschaft vornehmlich in Machtpositionen. Fast nirgends in unserer Gesellschaft hat man soviel Macht über Menschen sie bis aufs Blut zu quälen, in den Tod zu hetzen oder gleich schleichend zu töten wie in der Psychiatrie.Psychiater sind weder dumm noch unschuldig in aller Regel, sondern die klugen bestausgebildesten Folterknechte der Neuzeit. Diese psychiatrische Facherkenntnis rettete mir wohl ebenfalls das Leben. Als Konsequenz gab ich einen Teil meiner Freiheit auf und beantragte aus freien Stücken eine Aufenthaltsbetreung durch einen mir bekannten Rechtsanwalt. Er sollte mich im Falle von erneutem Verfassungsbruch und Zwangseinlieferung vor Aplerbeck schützen und dafür sorgen, daß ich ins katholische Marienhospital komme. Ich sah nach meinen letzten lebensgefährlichen Erfahrungen im Irrenhaus Station 18/2 die einzige reele Überlebenschance. Die Verbrecher werden sagen Paranoia, aber die sollen mal warten bis ich vielleicht ihr perfides Spiel mit ihnen spiele. Ich hab auch meinen Freundinnen Bu und Maria zu danken, die mir klar und ausdrücklich sagten „Ich bin böse“.Meine Bu stellte einen unfangreichen Katalog von Hunderten Bösartigkeiten auf. Ich staunte nicht schlecht. Ich liebte oft vergeblich dagegen an. Eine unschätzbare Lehre über die Grenzen der Feindesliebe und die Schwersterkrankung mancher Schizophrener.

Zur Frage der Rache und Vergebung

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:09
 
Ich erachte es dem Motto „Caute“ Spinoza folgend für dringend die Rätsellöser darauf hinzuweisen, daß akut und in absehbarer Zeit nicht der geringste Anlaß zur Sorge besteht. Ich bin wie immer gefühlsmäßig völlig ausgeglichen, seelenruhig und bei klarstem Verstand und aufgeklärtester Vernunft. Wie ich erwartet habe schleicht sich Gefahr unter dem Vorwand der Sorge ein. Eine Art der Sorge, die ich bislang nur knapp überlebt habe. Ich sage mit der Bergpredigt „Sorget euch nicht.“ Ruhige und reine Gwissen schlafen eh tief und ausgezeichnet wie ich aus 55jährigem Tiefschlaf bestens weiß. Auf Solidarität in Dortmund von „Freunden“, Bekannten oder z.B. Priestern und Pfarrern zu hoffen, auch das weiß ich als gebürtiger Dortmunder aus leidvollsten Erfahrungen nur zu allerbest ,wäre für mich die dümmste Illusion. Möglich ist Verrat und Denunzation. Sollte ich wieder gesetzwidrig von der Polizei überfallen werden, gar erschossen oder in die Psychiatrie gegen meinen ausdrücklichen freien Willen zwangseingesperrt werden völlig grundlos wie 14 mal zuvor und mit Gewalt zwangsmedikamentiert werden, um mich verhandlungsunfähig zu machen, so bin ich gewarnt. Im Falle meines Todes im Irrenhaus oder durch die Polizei ist alles geregelt und in besten Händen. Ein Judas findet sich immer.
 
 
Zur Frage der Rache.
A Riddle.
 
 
That hath made him mad.
More grief to hide than hate to utter love
Put your dread pleasures more into command
Than to entreaty.
Heavens make our presence and our practises
Pleasant and helpful to him!
You know, sometimes he walks four hours together
Here in the lobby.
But, look, where sadly the poor wretch comes reading
Well, God-a-mercy.
Ay, sir; to be honest, as this world goes, is to be
one man picked out of ten thousand.
Will you walk out of the air, my lord?
Into my grave.
These tedious old fools!
My excellent good friends! How dost thou,
Guildenstern? Ah, Rosencrantz! Good lads, how do ye both?
In the secret parts of fortune? O, most true; she
is a strumpet. What's the news?
O God, I could be bounded in a nut shell and count
myself a king of infinite space, were it not that I
have bad dreams.
A dream itself is but a shadow.
Why did you laugh then, when I said 'man delights not me'?
Do they hold the same estimation they did when I was
in the city? are they so followed?
Do the boys carry it away?
I am but mad north-north-west: when the wind is
southerly I know a hawk from a handsaw.
Buz, buz!
Ay, so, God be wi' ye;
Give me leave. Here lies the water; good: here
stands the man; good; if the man go to this water,
and drown himself, it is, will he, nill he, he
goes,--mark you that; but if the water come to him
and drown him, he drowns not himself: argal, he
that is not guilty of his own death shortens not his own life.
'Tis better playing take him hence
And worthy shameful check it were, to stand
On more mechanic compliment; I'll leave thee
Now like a man of steel. –
I fight against thee! - No: I will go seek
Some ditch wherein to die; the foul'st best fits
My latter part of life.
Yet cannot hold this visible shape
when I should see behind me
The inevitable prosecution of
Disgrace
The gods withhold me!
Our lamp is spent, it's out! - Good sirs, take heart: -
Take to you no hard thoughts;
The record of what injuries you did us,
Though written in our flesh, we shall remember
As things but done by chance.
The gods forbid!
these same whoreson devils
It is the cause, it is the cause, my soul,--
Let me not name it to you, you chaste stars!--
It is the cause.
O fool! fool! fool!
You may to me: and 'tis most meet you should.
Had he his hurts before?
Die Pforten der Rache sind stets geöffnet.
 
 
 
 
 
Zur Frage der Vergebung
 
 
Nichts als Freuden-Feuer: Das Orakel ist erfüllt
Nichts wahrers, wenn jemals die Umstände eine Wahrheit ins Licht gesezt haben: Die Beweise stimmen so gut zusammen, daß man schweeren sollte, man sehe mit eignen Augen, was man erzählen höret.
Wahrhaftig, eine Scene, welche es würdig war, lauter Könige und Prinzen zu Zuschauern zu haben!
Wer wollte wegbleiben, der das Recht des Zutritts hat? Jeder Augenblik muß einen neuen angenehmen Umstand gebähren, den wir verliehren indem wir hier verziehen. Kommt, wir wollen gehen.
 
 
 

Never a joke

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:12
 

Beichtfluxus

Vorab ein Fluxus. Es war oft komplizierter, doch das Geheimnis der Kirche bleibt.
Generalbeichte Pfingsten 1983 Kölner Dom: Maoismus, Stalinismus, Terrorismus
Globalbeichtfluxus 1985: 100 Fluxusbeichten (Veröffentlichung 10.08.2008 der Beichtfluxusbeichte)
 
Rombeichten Vatikan 1984 –1988: COB
 
Generalbeichte 2003 beim Franzikanerpater zum Abschluß der Kunstodyssee:
 
Ich habe mich nicht nur freiwillig in Glaubenszweifeln aufgehalten, sondern die Skepsis ist ein fester Bestandteil meines Glaubens geworden. Trotzdem bin ich stets voll Glaubenszuversicht und gelegentlich vollständig erfüllt von der Glaubenswahrheit. Als überzeugter Kommunist habe ich jahrelang meinen Glauben verleugnet und war ein vehementer Atheist. Trotzalledemwar ich unter Freunden jedoch wegen der tiefen Religiosität meiner Utopie bekannt. Begeister habe ich Reden gegen den Glauben gehalten und Theorien gegen die Religion besonders gegen das Christentum zugestimmt. All das dauerte besonders von meiner früheren Jugend mit 16 Jahren und Kirchenaustritt bis annähernd dreißig. Auch habe ich glaubensfeindliche Schriften verbreitet und ihnen zugestimmt. Gebetet habe ich über lange Jahre überhaupt nicht. Gegen esoterischen, okulten oder sonstigen Aberglauben narzißtischer Natur habe ich mich stets leidenschaftlich eingesetzt. Jesus war stets der erste Kommunist für mich. Seit über zwanzig Jahren gehe ich wieder zeitweise fast täglich dann wiederum selten bis gar nicht zur heiligen Messe. In den ersten Jahren meiner Erkrankung war ich ein scharfer Kritiker der katholichen Kirche. Sie verriet mich oft auch an die Psychiatrie meine eigentliche Krankheit. Oft bezeichnete ich mich als katholischen Ketzer. Täglich hörte ich die Morgenpredigt im Radio. Zur Vertifung meines Glaubens las ich kirchliche und religiöse Schriften. Zur Erhellung meines mystischen Erlebens beschäftigte ich mich mit den Schriften vieler Heiliger, über sie und die Bibel. Meinen Glauben habe ich in meiner kommunistischen Überzeugung verborgen. Wegen größter Widersprüche war ich nie Mitglied einer KP. Soweit ich aus jugendlichem Übermut und selbstverschuldetem Unwissen Verbrechen von sogenannten Kommunisten unter Stalin und Mao verteidigt und beschönigt habe, bedaure ich das seit Ende der siebziger Jahre sehr und kritisier vor allem meine Haltung zur Gewalt seitdem immer mehr.
Ich habe weder falsch geschworen noch andere dazu angeleitet. Oft habe ich meine Peiniger in der Psychiatrie verflucht. Trotz aller Pein und allem Ruin habe ich mein Gelübde gehalten. Vor allem in den schwersten Stunden der Verzweiflung und Bedrängnis habe ich fest auf Gott vertraut und verdanke Jesus mein Leben, Er ist mein Retter und Erlöser.
Ich heilige den Sonntag und trete dafür ein, dass das allen möglich ist. Die Messe habe ich gelegentlich gestört , umZeugnis abzulegen und den Frieden zu predigen.
Vor Gott habe ich keine Geheimnisse. Ich verberge mich nicht. Mein Beten ist zu unregelmäßig. Es ist zu sehr auf mich gerichtet. Die Festtage habe ich selten eingehalten.
Ich habe mich eines Tages mit meiner Mutter überworfen, weil sie meine Hilfe ablehnte. Ich habe mich nach Ausbruch des Wahnsinns und wegen schwerster Depressionen wegen meiner vollständigen Vereinsamung zu wenig um meine Mutter gekümmert. Meine Mutter starb mit mir versöhnt. Ich war meiner Mutter selten ungehorsam, habe ihr nie Böses gewünscht.
Über die
Ich habe mich zeitweilig mit meiner Schwester zerstritten und Feindschaft gegen sie gehegt.
Einmal habe ich meine Frau zusammengeschlagen als sie mich ins Irrenhaus bringen Wollte. Ich war wie von Sinnen. Außer drei Ohrfeigen mit links habe ich sonst nie Gewalt angewandt. Notleidenden habe ich nie meine Hilfe verweigert und setze mich seit meiner Kindheit in Wort und Tat für sie ein. Mein Leben mit und unter psychisch Kranken habe ich immer als Dienst am Nächsten verstanden.

Während ich mit Partnerinnen zusammenlebte war ich gelegentlich nkeusch in Gedanken . Über wenige Wochen lebte ich gemeinsam mit zwei Frauen während ich von Sinnen war. In der Manie werde ich gelegentlich von den unsittlichsten Begierden übermannt. Ich hatte nie etwas mit Pornographie zu tun, las aber unsittliche Schriften aus der Weltliteratur. Ich habe mich jahrelang bedenkenlos selbst befriedigt. Seit frühester Jugend unterhalte ich mich mit Huren gern, nur zweimal zahlte ich für einen Kaffee Seit fünf Jahren lebe ich keusch in Gedanken, Wort und Tat.
Neidisch und misgünstig bin ich nicht und nie gewesen. In der Schule habe ich mal eine Leistung vorgetäuscht. Die Notlage anderer habe ich nie ausgenutzt. Im Irrenhaus habe ich dreimal die Stationsuhr mit Stationsdecke heruntergeschlagen., ohne diese zu beschädigen. Anderer Sachen absichtlich beschädigt habe ich nur einmal, als ich mit meinem Wagen auf einen anderen auffuhr und danach im Schock Fahrerflucht beging. Ich war manisch und wurde sofort bestraft. Niemals habe ich Gestohlenes gkauft oder Gefundenes behalten. Andere Sünden habe ich früher schon gebeichtet und bereut.
Ich beginne zu lügen. Seit fünf Jahren habe ich mich entschlossen über meine Krankheit zu schweigen.
Auf Grund meiner durch Beschäftigte der Psychiatrie hervorgerufenen großen Leiden muß ich mich um Differenzierung bemühen und davor hüten, daß ich sie nicht verleumde. Amen.
 

Fluxusbeispiele

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:23
 
Des heutigen Datums wegen zwei Fluxusbeispiele
 
Im Kreis von Freunden rauchte ich zur Jahrtausend Wende Havannas für 2000 DM und Trank Perignon, Moet & Chandon, Kröznitzer, Auchentoshan 21 Jahre, John Jameson-master selection 18 Jahre und Martell L’or. Ich bin sehr trinkfest. Nicht schlecht für einen Sozialhilfeempfänger oder? So feiern Narren Feste.
 
 
Internet Kryptogramm dank Netscape SSL 1.1.2000 und Psychiater Sartorius
 
Concern: Worldwar, Worldrevolution, Armaggedon, Last Judgement.
 
International Press Information of COB (Convenant of Bu)
 
Dear Ladies! Dear Sirs!
 
Herewith, I,  Bu Anonymus Nameless announce the following statements:
 
I The war with western civilisation is declared. We can win on a global scale anytime we like. As an artist philosopher, scientist, poet and citizen of the Federal Republic of Germany I am on command. I am the leader of an international conspiration of true communists. Since now we acted also terroristically as exception of the rues. My special code names are many. The Defense Ministry of my country knows me by the name Charlemagne. The secret members of the COB call me mostly coded Bu. The name has meanings in almost every language of the world. The important one of twoday are the meanings in Sanskrit, chines and japans.
 
II WE demand and claim for a International Symposion in my name to discuss Worldpeace. Money makes the world go dead. Greed and Envy are the main illness and madness of our Time. The power of the elected loonies will soon be over. International Capitalism and imperialism destroys the planet faster daily. Billions are in hunger, misery and exploitation. Since my birth on 28.02.1953 2.10 h in Dortmund the death of hundreds of millions allover the northern hemisphere were produced. Stop it now in the name of Auschwitz and Hiroshima.
 
III I declare myself ready to publish parts of my life and biography. My knowledge of world formulas will be kept secret, but I consent in being testet.
 
IV Time of mankind runs out, if nothing is changed quickly. If they murder me as they tried so often, my digital clon, the COB and my ribe will save this planet.
 
V Think and reflect in a still, silent way and keep your temper. If we go public masspsychosises spread through civilisation, nations and states like a prairie fire. Our conspirative logisics are well planned and timed.
 
 
COB
Bu
 
 
P.S. We meditate on a manifesto.
 
 
 
Bu Deklaration 16.04.2000 (Palmsonntag):
 
Brief an Fischer
 
Betr.: Kriegserklärung des Bundes von Bu
 
Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Fischer!
 
In Absprache und geschlossener Zustimmung der von mir geleiteten und geführten Genossen des 1982 bei Moskau gegründeten BvB(CoB) teile ich Ihnen mit, dass in meiner Person als jemals einzig öffentlich bekannter unserer kommunistischen Konspiration in Bälde Verlautbarungen an Regierungen, Exellenzen, bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst sowie Vertretern und Repräsentanten der Kirchen, Konfessionen und Ur- wie Weltreligionen vor allem auch meinen mir im Djihad eng ans Herz gewachsenen Brüdern des Islam einschließlich der gesamten Weltpresse veröffentlicht werden.
Ich bitte und fordere gespannte Aufmerksamkeit. Ihre verfassungsbrecherischen Kriegsverbrechen in Kossovo werden Sie in Kürze vor dem internationalen Kriegsgerichtshof in Den Haag samt aller Natoschergen zu verantworten haben. Landes- und Hochverratsanzeige bei der Dortmunder Staatsanwaltschaft läuft. Informieren Sie sich ebenfalls über meine in gleichen Schreiben gemachten Selbstanzeige bei der hiesigen Staatsanwaltschaft, dem Bundeskriminalamt, dem Verfassungsschutz und den einschlägigen Bundesministerien sowie dem Bundekanzleramt.
Sie hören des weiteren on mir und uns zunächst auf rechtlich verfassungsgemäßem Wege.
 
 
Hochachtungsvoll
 
Volker H. Bienek
 
P.S.Die Welt ist real und kann nachprüfbar wissenschaftlöich-mathematisch-philosophisch in Weltformeln auf den eineindeutigen Begriff gebracht werden. Wir haben einen uneinholbaren Vorsprung von 18 Jahren.
 
Dieser Brief war nicht nur ein verspäteter Aprilscherz eines Narren zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Selbstmörder

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:34
 

Sogenannte Selbstmörder kannte ich etliche wohl annähernd zwei Dutzend, mit denen ich nicht nur bekannt, sondern z.T. befreundet war. Die meisten litten unter ihren psychiatrischen Traumata, nicht einer, der nicht in der Psychiatrie schikaniert und ruiniert wurde. Der soziale Tod allen gemeinsames Schicksal. Ihrer will ich auch hier gelegentlich gedenken als Opfer psychiatrischen Terrors. Den meisten von ihnen wurde die Psychiatrie mehr Krankheit als das, was Psychiater dafür hielten. Das einzige Medikament, was ich noch zeitweilig in Minimaldosis nehme ist angstlösend und gegen meine starke durch psychiatrischen Terror hervorgerufene posttraumatische Belastungsstörung. Was mir völlig am Ende zwei Tage nach einer Zwangsunterbringung fast widerfahren wäre, der Flammentod auf dem Marktplatz, ereilte eine Freundin und einen Bekannten ebenfalls kurz nach einem Psychiatrieauffenthalt. Meine Freundin überschüttete sich in ihrem Badezimmer mit Benzin und verbrannte sich, der Bekannte steckte sich tödlich an einer Tankstelle in Brand. Meine Freundin rief mich eine Nacht zuvor gegen drei Uhr morgens an und klagte bitterlich über das Leid in der Psychiatrie. Sie war wochenlang ohne Ausgang eingesperrt und völlig sich selbst überlassen worden. Routinierter psychiatrischer Alltag also. Wer Menschen systematisch in den Tod treibt wie manch Psychiater und Personal, kann leicht Selbstmord konstatieren. Es ist Zeichen der herrschenden Gewissenlosigkeit und Skrupellosigkeit, Gleichgültigkeit allemal. Auch ich hätte mir mein eigenes öffentliches Krematorium geschaffen aus dem durchgemachten Vergiftungs- und Psychoterror, wären da nicht ein Lebenswerk aus dreihundert handgeschriebenen unveröffentlichten Gedichten von mir zum Ersatzbrandopfer geworden. Nicht jeder hat außer sich das Liebste zum Vernichten.

EICHMANN-KOMPLEX

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 09:13
 
Ich bezeichnete das, was mir und anderen in der Psychiatrie widerfährt stets als EICHMANN-KOMPLEX. Dies geht auf eine Studie Adolf Eichmanns der Philosophin Hannah Arendt zurück, die auch durch ihre Totalitarismusthesen und Ausführungen zum Arbeitsbegriff berühmt wurde.
Viele der Psychiater und Mitglieder des Personals, die mich mißhandelten und folterten, ähneln Eichmann sehr und im Falle eines Prozesses gegen sie wird das sehr deutlich werden.
Hier Teile des Wickipedia Artikels „Eichmann in Jerusalem“:

Der Originaltitel lautet „Eichmann in Jerusalem. A report on the banality of evil“. Arendt verarbeitet darin fünf ihrer Artikel in der Zeitschrift „The New Yorker”, betitelt "A Reporter at Large: Eichmann in Jerusalem" von Anfang 1963. Der Verlagsleiter beim deutschen Piper Verlag war Hans Rößner, von dessen früherer Karriere als SS-Obersturmbannführer und Kulturreferatsleiter des RSHA Hannah Arendt bis zu ihrem Tod nichts erfuhr.
Die zweiten Auflagen (in beiden Sprachen: 1965) wurden von der Autorin ergänzt, sowohl inhaltlich als auch mit einer zusätzlichen Vorrede über die Kontroverse, die das Buch hervorgerufen hatte. Das Buch ist in alle Weltsprachen übersetzt worden, zuletzt 2004 ins Polnische und in das Bulgarische . Seit 1986, nach dem Tod der Autorin, erscheint die deutsche Fassung mit einem Text des Historikers Hans Mommsen, welcher als „einleitender Essay“ bezeichnet wird, 39 Seiten lang ist, mit 64 eigenen, ausführlichen Anmerkungen. Dieser Text übt harsche Kritik am folgenden Buch.
Die Auflagen seit 1986 tragen den Vermerk „erweiterte Ausgabe“, ferner sind ein Stichwortverzeichnis und Anmerkungen zugefügt, ohne dass deren Autor namentlich genannt wird. Sie handeln von Personen, Vorgängen und Literatur bis zum Juli 1984.

Inhalt und Wirkung [Bearbeiten]

Arendt bezeichnet Eichmann als normalen Menschen. Abgesehen davon, dass er eine Karriere im SS-Apparat machen wollte, hatte er kein Motiv, vor allem war er nicht übermäßig antisemitisch. Er war psychisch normal, kein Dämon oder Ungeheuer. Er erfüllte nur seine Pflicht, er hat nicht nur Befehlen gehorcht, sondern dem Gesetz gehorcht. [1] Der Gesetzgeber war Adolf Hitler mit seinem Führerwillen, Eichmann war nicht länger Herr über mich selbst, ändern konnte ich nichts. Eichmanns Unfähigkeit, selbst zu denken, zeigte sich vor allem an der Verwendung klischeehafter Phrasen, einem Verstecken hinter der Amtssprache. Als auf der Wannseekonferenz die Spitzen von Ministerien, Justiz und Wehrmacht der Endlösung unwidersprochen zustimmten, fühlte Eichmann sich jeder Verantwortung enthoben: die gute Gesellschaft stimmte zu, was sollte er als kleiner Mann da machen? Nach der Wannseekonferenz, als er im Kreis der Großen fachsimpeln durfte, waren minimale Zweifel, eventuelle Gewissensbisse verschwunden. Sein Gewissen hatte er an die Oberen abgetreten. In diesem Augenblick fühlte ich mich wie Pontius Pilatus, bar jeder Schuld. [2] Im Gegensatz dazu betont Arendt, dass es auch unter der totalitären Herrschaft Wahlmöglichkeiten, eine Moral gibt.
Das Buch beruht auf Prozessunterlagen, die Arendt wie allen anderen Berichterstattern vom Gericht zur Verfügung gestellt wurden; auf Literatur zum Holocaust, die für sie in den USA greifbar war, sowie geringfügig auf Eichmanns Interview mit Willem Sassen in der gereinigten LIFE-Fassung. Arendt nahm zeitweise an den Sitzungen des Gerichts teil. Das Buch enthält Arendts persönlichen Eindruck vom Gerichtshof, einen Lebenslauf des Angeklagten und seine Tätigkeit als Vertreiber von Juden, als Deportations-Fachmann in die Lager und als Verwaltungsmassenmörder. Nach einem Bericht über die Wannseekonferenz folgen abschnittsweise Länderberichte, da Eichmann wechselnde regionale Schwerpunkte bei seinen Verbrechen hatte: das von den Nazis zum „Reich“ gezählte Gebiet, der Westen Europas, die Balkanstaaten, Südostmitteleuropa (Ungarn, Slowakei), der Osten (mit den Schwerpunkten Auschwitz und KZ Theresienstadt, dessen oberster Leiter Eichmann zum Schluss war). Eingefügt sind Reflexionen Arendts über diesen modernen Typ des internationalen Massenverbrechers („Von den Pflichten eines gesetzestreuen Bürgers“), der Abschlussbericht über das Urteil und schließlich seine Einordnung in die internationale Rechtsentwicklung (das „Verbrechen gegen die Menschheit“) im Epilog. Arendt endet mit einer fiktiven Richter-Rede, in der sie wiederum selbst reflektiert, also einen Bericht überschreitet. Sie begründet ihr Plädoyer für Eichmanns Todesstrafe, trotz ihrer formalen Bedenken, sowie die Berechtigung eines israelischen Gerichts zu einem solchen Urteil. Im Anhang folgt eine ausführliche Bibliographie.
Arendt betont das Neue an den von Eichmann und den übrigen Nazi-Deutschen verübten Verbrechen, dieses Neue stellte auch das Jerusalemer Gericht vor besondere Herausforderungen. Am Beispiel der verschiedenen Verfolgungsgrade in den besetzten Ländern stellt sie dar, wie ein Widerstand der Bevölkerung und der einheimischen Administration Juden das Leben rettete (in Bulgarien, Italien, Dänemark: Rettung der dänischen Juden), während die bedingungslose und z. T. vorauseilende Zusammenarbeit (z.B. durch Vichy-Frankreich) den Nazis das Morden erleichterte.
Wird Eichmanns Tätigkeit (und damit Arendts Bericht) in den Gesamtkomplex Holocaust eingeordnet, so berichtet dieses Buch ausschließlich über die administrativen Massenmorde, nicht über jene an der Ostfront und im Süden, bei denen Juden ohne großen Verwaltungsaufwand direkt vor Ort ermordet wurden, insbesondere durch die Einsatzgruppen und die ihnen zuarbeitende Wehrmacht. Das Ausmaß dieser Morde war seit dem Einsatzgruppen-Prozess 1947-48 im Westen zwar bekannt, aber schwierig zu belegen; heute ist bekannt, dass den direkten Morden eine etwa gleich große Anzahl von Zivilisten zum Opfer fiel, wie den von Berlin aus organisierten. Durch die vorherigen Beratungen sowie die vorliegenden Anordnungen, Pläne und Briefwechsel sind bei den von Eichmann organisierten Morden mehr Quellen verfügbar als bei den direkten Massenmorden, die meistens nur indirekt belegt werden können, wie z.B. durch den „Reichenau-Befehl“ vom 10. Oktober 1941, der im wesentlichen einen Mordaufruf darstellt. Häufig wurden die Juden in Eichmanns Einflussbereich tagelang in Zügen durch Europa gefahren. Ebenso wurde ihr Todeszeitpunkt administrativ festgelegt, abhängig von Variablen, wie ihrem Gesundheitszustand, Alter und Geschlecht, der aktuellen Kapazität von Zügen und Gaskammern, der Überfüllung von Lagern. Daher nennt Arendt Eichmann einen „Verwaltungsmassenmörder“.
Die ihrem Buch folgende heftige Kontroverse der 1960er Jahre, vorrangig in den Vereinigten Staaten, der Bundesrepublik Deutschland und in Israel, hält abgeschwächt bis heute an, insbesondere über die „Banalität des Bösen“. Die Angriffe bedeuteten für Arendt einen weiteren biographischen Wendepunkt, vergleichbar ihrer Flucht 1933 aus Deutschland und 1941 aus Europa. Dutzende von Bekannten und Freunden distanzierten sich. Zum Verständnis der Radikalität dieser Wende und des gesamten Kontexts des Eichmann-Buchs dienen zahlreiche Stellen in ihren Briefen und vielen späteren Texten mit Bezug auf Eichmann, zu finden u.a. bei Elisabeth Young-Bruehl und Julia Schulze Wessel.
Heinar Kipphardts nachgelassenes Theaterstück "Bruder Eichmann" verwendet zahlreiche Zitate aus Arendts Buch. In Leslie Kaplans Roman "Fever" spielt Eichmann eine Identifikationsfigur für zwei jugendliche Mörder, als sie nach der Tat ihr Gewissen spüren; die Figur verknüpft die Generationen von Großvätern und Enkeln.

Erste Kontroverse: Die Banalität des Bösen [Bearbeiten]

Das Wort „banal“ hat im Deutschen und Französischen u.a. einen diminutiven (verkleinernden) Beiklang; zusammen mit dem „Bösen“ kam es zur böswilligen Mißinterpretation, Arendt rede die Naziverbrechen klein. Im Englischen bedeutet es dagegen „Allgemeingültig“, eine „Selbstverständlichkeit“, was ihre Meinung eher trifft. Eichmann ist ein Typus der arbeitsteiligen Moderne, das Böse in der von ihm verübten Form ist potentiell weitverbreitet. Andererseits betont Arendt durchgehend die Möglichkeit, dass er sich anders hätte entscheiden können; das ist ihre an Kant geschulte Auffassung von Willensfreiheit. Als Beispiele für ein Verhalten im Gegensatz zum Üblichen der Zeit nennt sie als Individuen den Gefreiten Anton Schmid [3], der Juden rettete und dafür hingerichtet wurde, und als Staaten Dänemark und Bulgarien, deren Volk und Regierung das deutsche Vernichtungsprogramm sabotierten.
Arendts Bestimmung des Bösen an Eichmann als allgegenwärtige Gefahr folgt aus einer existentialistisch gefärbten Kulturkritik, die mit den Begriffen Verlassenheit („Weltlosigkeit“), Bindungslosigkeit, Arbeitsteilung und bürokratische Anonymität bezeichnet wird. Das Nazitum verwirklichte diese zuvor nur latente Gefahr, und seine Wirkung auf die Menschen der meisten Länder schätzt Arendt hoch ein. Der Vorwurf, sie habe Eichmann entlastet, geht jedoch in die Irre, da sie das Todesurteil ausdrücklich begrüßt und ihm, trotz formaler Bedenken allein wegen der Zuständigkeit des Gerichts, auch zustimmt. Eichmann war, durch seine Taten belegt, dazu entschlossen, die Welt nicht mit einem bestimmten Teil der Völkerfamilie, den Juden, zu teilen; seine Hinrichtung war die logische Folgerung.
Schulze Wessel [4] weist darauf hin, dass das deutsche Mordprogramm sich für Arendt nicht nur real, an Umfang zunehmend, sondern auch ideologisch immer mehr radikalisierte, insofern die zum Tod bestimmten Menschen immer weniger „als Juden“ gemordet wurden, der Begriff „Antisemitismus“ im Buch nicht mehr auftaucht und die Deutschen die spätere Ausweitung des Mordens auf andere Gruppen planten (bestimmte organisch Kranke). Es ging ihm um die Vernichtung des Menschen als solchen. Zwar ging es konkret gegen jüdische Menschen, auch gemäß den Nürnberger Gesetzen gegen Menschen, die sich selbst durchaus nicht mehr als Juden verstanden; aber Eichmann und die anderen Nazimördern wollten laut Arendt das Morden an sich, ein „Alles ist möglich“. Sie verwirklichten eine Ideologie der Sachlichkeit und der Planbarkeit, die sich gut in Eichmanns Satz fassen lässt: „Wenn diese Sache einmal gemacht werden musste,... dann war es besser, wenn Ruhe und Ordnung herrschten und alles klappte.“ [5], wobei er mit „Sache“ die Judenvernichtung meinte. Arendt betont, dass die Sprache der Nazis darauf aus war, Zusammenhänge auch vor den Tätern selbst (vor anderen sowieso) zu verschleiern, um ihre Gewissensreste, die manche Täter anfangs noch haben mochten, zu beruhigen. Das gilt hier für das Wort „Sache“ oder allgemein für die typische Tarnsprache der Zeit, z. B. „Endlösung“ für den Massenmord an Juden. Nach Arendt hatte Eichmann diese verdinglichte Sprache noch im Prozess, zwanzig Jahre nach seiner Tätigkeit, vollkommen verinnerlicht und wendete sie in den Verhören vor Avner Less und vor Gericht ständig an.
Arendt selbst hat den Begriff „Banalität“ in der deutschen Version durch die Ausdrücke „furchtbar“ und „Verruchtheit“ näher bestimmt. Ihre Zusammenfassung des Prozesses lautet: „... (es war), als zöge Eichmann selbst das Fazit der langen Lektion in Sachen menschlicher Verruchtheit, der wir beigewohnt hatten – das Fazit von der furchtbaren Banalität des Bösen, vor der das Wort versagt und an der das Denken scheitert.“[6]

Zweite Kontroverse: Die Rolle der Judenräte [Bearbeiten]

Arendt äußerte im Eichmann-Buch Kritik an einer gewissen Kooperation, die jüdische Funktionäre aller Ränge (vom obersten Repräsentanten bis zum Ghetto-Polizisten) geleistet haben. Die Folge war eine heftige Kritik vor allem in den USA und in Israel; eine hebräische Ausgabe des Buches erschien erst im Jahr 2000. Dieser Punkt führte dazu, dass viele Bekannte, auch gute, sich von ihr abwandten, zu nennen wären Gershom Scholem und Hans Jonas. Mommsen unterstellt ihr eine gewisse Arroganz, da sie nicht nach Zeiten, Orten und Personen unterscheide, an denen je verschieden kooperiert wurde. Arendt selbst hatte, biographisch gesehen, zweimal im Leben großes Glück gehabt (in Berlin und in Gurs), dass sie den Deutschen entkommen konnte. Über ein Verhalten im Ghetto oder im Vernichtungslager konnte sie nicht aus eigener Anschauung urteilen.
Arendt wollte kein Geschichtsbuch schreiben. Ihre Kritik ist politischer Art; sie kritisiert, dass vor allem deutsch-jüdische Einrichtungen zu lange staatsgläubig gewesen seien, den Staat als Schutzinstanz verstanden hätten, sich deshalb auch an Ordnungsaufgaben aller Art, insbesondere der listenmässigen Erfassung von Personen und Eigentum beteiligt hätten.
Die teilweise pauschalen Aussagen werden auch erklärt mit Arendts lebenslanger Auseinandersetzung mit dem Zionismus; denn ein großer Teil der überlebenden jüdischen hohen Funktionäre spielte später eine Rolle im Staat Israel, dessen Gründung in dieser nationalen Form Arendt kritisch sah. Die Abneigung zwischen den Funktionären und Arendt war wechselseitig. Übersehen wird oft, dass Arendt persönlich an der Einwanderung nach Palästina beteiligt war, also auch einen Sinn in ihr sah; sie hatte in ihren Jahren in Frankreich junge Juden auf die Aliyah beruflich vorbereitet.
Für Arendt bedeuteten die organisierten Angriffe wegen dieser ihrer Äußerungen, zusammen mit einem Unfall, den sie zu dieser Zeit erlitt, eine psychische Belastung. Sie gewann allerdings Einblicke in das Lobbytum in den USA, den Einfluss organisierter Interessengruppen, was ihr späteres politisches Denken prägte. Sie setzte theoretisch zunehmend auf das Denken des Einzelnen in politischen Dingen und auf spontane Widerstandshandlungen gegen Unrecht. In ihren eigenen Worten:
Die Lehre solcher Geschichten ... lautet, politisch gesprochen, dass unter den Bedingungen des Terrors die meisten Leute sich fügen, einige aber nicht. So, wie die Lehre, die man aus den Ländern im Umkreis der „Endlösung“ ziehen kann, lautet, dass es in der Tat in den meisten Ländern „geschehen konnte“, aber dass es nicht überall geschehen ist. Menschlich gesprochen ist mehr nicht vonnöten und kann vernünftigerweise mehr nicht verlangt werden, damit dieser Planet ein Ort bleibt, wo Menschen wohnen können. [7]
Arendt sah in der Frage der jüdischen Kollaboration vor allem ein Mentalitätsproblem der jüdischen Opfer, die der Realität der kommenden Vernichtung allzu lange nicht ins Auge sehen wollten.

Dritte Kontroverse: „Verbrechen gegen die Menschheit“ [Bearbeiten]

Arendt hätte es begrüßt, wenn ein Internationales Strafgericht geurteilt hätte, da Eichmanns und der anderen Deutschen Verbrechen sich gegen die Menschheit als Ganzes, die „Pluralität der Existenz“ verschiedener Völker überhaupt, richteten. Als sie realistisch erkannt hatte, dass es einen solchen Gerichtshof in absehbarer Zeit nicht geben wird, war sie mit dem Prozess in Jerusalem einverstanden, hat aber vor allem im Epilog darüber reflektiert, wie es hätte anders laufen können. Die Auslieferung Eichmanns an Deutschland, die ohnehin nie beantragt wurde, lehnte sie angesichts der zahlreichen Freisprüche oder Minimalstrafen für Nazitäter ab; sie erkannte, dass die Adenauer-Regierung kein Interesse hatte, die Rolle Globkes und anderer Top-Nazis in der BRD zu thematisieren.
Sehr wichtig fand Arendt, hierin einig mit ihrem Freund Karl Jaspers, dass die Taten der Nazis als „Verbrechen gegen die Menschheit“ gesehen und möglichst abgeurteilt würden. Die Nazi-Ideologie der unbegrenzten Machbarkeit und der vollständigen Lenkung von Personen durch „Führer“, unter Verlust jeglicher Individualität, hielt sie für einen Angriff auf die Menschheit überhaupt, in den Worten des französischen Anklägers in Nürnberg: „Ein Verbrechen gegen Rang und Stand des Menschen“. Sie wehrte sich deshalb gegen die Verniedlichung zum „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, ein Begriff, der sich heute allgemein (wegen der Mehrdeutigkeit von engl. „humanity“) durchgesetzt hat. Sie bemerkte ironisch, das klänge, als hätten es die Nazis beim Massenmorden nur an Menschlichkeit gegenüber den Opfern fehlen lassen.
Abschließend bewertet Arendt „Eichmann in Jerusalem“ als eine notwendige Konsequenz aus den Nürnberger Prozessen, nicht mehr, aber auch nicht weniger: der Jerusalemer Prozess habe trotz seiner nationalen Begrenztheit die Weltöffentlichkeit informiert, den moralischen Zusammenbruch Deutschlands weltweit offenbart und allgemein das politische Denken, das Denken in Verantwortung, gefördert. Der oft sarkastische, fast immer ironische Ton des Buches deutet darauf hin, dass Arendt selbst zu dieser Zeit bisweilen an die Grenzen des Nachdenkens über den Holocaust gelangt war. Er stellt auch die Übersetzer in andere als die von Arendt betreuten Editionen (Englisch und Deutsch) Sprachen vor eine Herausforderung.


So gehts auch nicht meine Herren

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:25
Als sie wohl einsahen, daß es schwer war mich zu töten. Wars zunächst erstmal Beleidigung und Demütigung bezweckt wohl auch Einschüchterung. Sie steckten mich zu den gewalttätigen Schizophrenen. Der Oberpfleger nur Schikane. Als es bunt und ich die Faxen Dicke ich bring Dich um und zahm ab der Stund der räudige feige Hund. Die Chefin kriegte wieder Kunst gleich gleiche Meldung. Die hatte Angst. Der Oberirre gleich an ihn die Botschaft tanzte an wie auf Kommando. Sache klar und ich entlassen.
Doch vorher flog ich mal über alle Tische geschupst von einem dieser Gewaltzombies. Ein Glück ich brach mir nichts. Ich kriegte Karzer für ne Woche wer denn sonst. Der Zombie straffrei lachte sich ins Fäustchen. Das hieß nun Flucht. Ich blieb verborgen bis eines nachts es war so gegen drei die Wohnung wurde mir verwüstet, gepackt brutal von einem schizophrenen Irren, dem ich geliehen meine Wohnungsschlüssel, er haute meinen Kopf wohl dutzend mal hart gegen die Wand. Berserkerkräfte, keine Chance war dann bewußtlos, wie lange weiß ich nicht. Und dumm als ich erwacht, ich Ordnung schuf in diesem Chaos. Danach erst rief ich Polizei so gegen sieben. Erstattete Anzeige gegen unbekannt wohl aus Mitleid mit dem Irren ihn zu schützen vor Haft von ungenauer Dauer. Und Scherz na klar verklagte ich das BKA. Der Bulle faselt Mossad bloß. Fands witzig wohl, ihm war nicht klar, das er der Irre war. Für den jungen Spund und unerfahren Hund Psychiater war das Paranoia. Was die nicht immer wissen aus der Bräune ihres Hirns. Der fragte gar nicht mal.  Ich sei wohl recht intelligent war gar nicht dumm erkannt von ihm.
Seitdem ich nun den 3. Abschied nehme von der Verwandschft ganz und gar für dieses Leben und auch der eine andere der sog. Freunde ist passe, die Wahrheit sprech ich ruhig vernünftig mit ausgewogensten Gefühlen, da heißts, ich sei wohl manisch. Sie meinen töten sollt man mich, doch werte Ärsche diesmal klappt das nicht. Die Wahrheit ist nicht immer Fluxus und auch kein Luxus.
Das mit dem töten und das ichs wiederhol und nicht mehr lasse ihr Professionellenschar ist keine Paranoia, sondern Glück für mich, daß ihrs nicht schafftet, steht in den Akten, die ihr nun zu verbergen sucht, scheut das Licht ihr dunkles Gesindel. Da kann ich Euch gern versorgen mit Fachliteratur und muß nicht auf die neurologisch Forschung in der Zukunft warten, was ihr mir gesunden Menschen an Gift gabt, das ist für die meisten tödlich.

Diagnose Diktat

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:28
 
Inszeniertes Monolog-Beispiel
Ich der Bu komme nach Golgonooza. …oh Willies wie Danke ich Euch.
Diagnose: Paranoid-schizophren. Folge: 3 Monate Freiheitsberaubung und Folter.
Erklärung. Unter den 3 Willies verstehten Insider in England Shakespeare, Blake, Morris.
Golgonooza: Alle imaginativen und schöpferischen Akte sind ewig, und sie bilden zusammen eine dauerhafte, der Zeit enthobene Konstruktion, die Blake Golgonooza nennt, wenn diese Konstruktion vollendet ist, wird ihr Baugerüst, die Natur, abgerissen und der Mensch wird in Golgonooza wohnen. Golgonooza wird die Stadt Gottes sein, das Neue Jerusalem, die Summe aller Kultur und Zivilisation. Nichts von alledem, was die Helden, Märtyrer, Propheten und Dichter der Vergangenheit für die Kunst und Kultrur getan haben, geht dort verlotern; kein anonymer und von der Welt unbeachtet gebliebener Beitrag wird dort übersehen. In Golgonooza bleibt all das Gute, das der Mensch je gehofft und erstrebt hat, ist dort vollendet. Und der Künstler, der die gleiche Energie und das gleiche Genie einsetzt, wie es Homer und Jessajy besaßen, wird feststellen, dass er nicht nur im selben Palast der Kunst lebt wie Homer und Jesaja, sondern er lebt dort auch zur gleichen Zeit.
Auf mein Angebot mich zu erläutern, sofort wieder Kommunikationsverweigerung als Methode der Isolationfolter und die lapidare Bemerkung“Nicht nötig.“
Meine Diagnose: Chronifizierter schizoider Größenwahn in sadistisch-psychopathisch manifester Form.

Kurzvortrag Vorlage

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 08:43
   Über einen dreijährigen Zeitraum hielt ich meinem ambulanten Psychiater diverse Kurzvorträge zu den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Wohl nicht zuletzt, um meine Vernunft in humoristischer Weise unter Beweis zu stellen.Hier ein Beispiel aus dem Bereich der Mathematik:Meine Lieblingsformeln korrespondieren mit meinen Cyberpseudonymen:Pegasus Rainbow
Pegasus
 
Bu
Kreisfläche im Abstand xAx = s2πVolumen der Kugel V
(Ich führte noch etliche andere auf)
Als Liste überreichte ich ihm einen Ausdruck dieser Website
http://www.stetson.edu/~efriedma/numbers.htmlund eine mathematische Formelsammlung.Er hörte zu und kommentierte mit keinem Wort. Verständnis für Humor vielleicht.Es muß nicht immer gleich „schizophrene“ Numerologie bzw. Zahlenmystik sein wie sie z.T. Teil meiner Kunstodysee ist, in der biblische und babylonische Zahlensymbolik eine Rolle spielen. Eine besondere Rolle kommt in meiner objektiven Musik die chinesische Zahlensymbolik zu. Früchte meines Sinologiestudiums,d as ich nicht abgeschlossen habe. http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Zahlen#ZahlensymbolikBesonderen Wert legte ich auf Erläuterungen der Fourierreihen in Bezug auf meine Objektive Musik. http://www.gnoerich.de/formelsammlung/k13.html#13.1.8

Künstlerkarriere

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 16:54
 
Meine „Karriere“ als Künstler begann sicherlich mit meinem frühen Interesse für Kunst schon in der Kindheit. Ich liebte es zu malen und mit Worten zu spielen. „Kleiner Schauspieler nannte mich mein Vater mehrmals. In den musischen Fächern und Deutsch hatte ich früh schon nur stets Einser auf dem Zeugnis.
Mit 18 lernte ich Jörg Immendorf in der Liga gegen den Imperialismus kennen und malte mit ihm und anderen Genoss(Innen) Plakate vor allem gegen den Vietnamkrieg.
1972-1974 diskutierte ich mehrmals mit einer Schar junger Leute mit Joseph Beuys in seinem Büro für direkte Demokratie in der Düsseldorfer Altstadt. Sein erweiteter Kunstbegriff „Jeder Mensch ist ein Künstler“ beeindruckte und beeinflußte mich tief. Ich begann die Idee einer sozialen Plastik ab 1978 zu erwägen. In den Siebzigern malte ich gelegentlich.aus Übungszwecken meist gegenständlich. Meine Gedanken waren zeitweise ein langes unaufhörliches Gedicht. Meine Reimerei ging meiner Frau nicht selten auf die Nerven. Nach einem Jahr in England begann zu Beginn 1983 eine Periode intensivster Meditation, die an meinem 30sten Geburtstag zum Entschluß führte, mich als Konzeptkünstler zu begreifen und eine soziale Plastik fern des Kunstbetriebes zu gestalten und zum Entwurf der Kunstodyssee“Manie als Kunst“ zu Ostern 1983 bei Ausbruch der ersten Manie. Ende Mai erklärte ich nach entsprechenden Erlebnissen an meinem Gartenteich „Ich und der Lotus sind ein Totus“ und mich zum Kugelbuddha. Ein Nachbar erklärte den Saturn zu meinem Planeten. Nach einer Reihe etlicher archetypischer Schlüsselträume wie Schmetterling, Mandala, Christus, Uroborus und ähnlichem begann eine ausführliche Beschäftigung mit Jung und kritisch begleitend Lacan. Am 10.8.1983 begann als Inszenierung einer Traumsequenz meine Aktion Menschensohn. Dem Konzept der Kunstodyssee in vierundzwanzig Kunstaktionen (Nicht alle waren bei weitem ausgearbeitet.) lag u.a. eine ausführliche christologische Befreiungstheologie zugrunde.KUNST IST HEILIG!HEILIGES KEINE WARE! Mein Leben als Prozeß- und Aktionskünstler im Rahmen meiner Konzeptkunst hatte begonnen. Ich wollte als Künstlerphilosoph (Das es sich um einen Nietzscheanischen Begriff handelt erfuhr ich erst Ende der Neunziger) mich als Kunstwerk in einem permanenten Kunstprozeß, der das gesamte Leben umfasste, in einem Gesamtkunstwerk Menschensohn vollenden. Glücklicherweise sind die fragmentarischen Skizzen auf dreizehn vergilbten Seiten aus dem Orwelljahr 1984 noch vorhanden, da ich 1994 statt meiner fast alles verbrannt habe. Mein Kunstmanifest mit einer Skizzensammlung der Kunstodyssee und den Erinnerungsspuren des Gesamtkunstwerks MENSCHENSOHN veröffentliche ich zum 25. Jahrestag meiner Psychiatrisierung am 10.8.2008. Grundlage ist meine ausführliche LOSLOS-Philosophie einschließlich einer an Adorno anschließenden Ästhetik und kunsttheoretischen Reflexionen zur modernen Kunst wie Kompositionsideen und Transpositionstheorie meines Konzeptes einer OBJEKTIVEN MUSIK, meiner Bild-und Maltheorie DROMOGRAPHICS und meiner Poetik MINDZAP.


Gutachten

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 07:17
 
Die internistischen, kardiologischen und neurologischen Gutachten zeigen Eindeutig wie mein Körper durch die wiederholten Vergiftungen in der Psychiatrie ruiniert wurde. Vom dauerhaften Traumaschaden mal ganz abegesehen ebenso von dem unsäglichen Leid, daß durch die Psychiatrisierung und wsiederholten ungerechtfertigten Internierungen hervorgerufen wurde. Manie ist vor allem eine Begabung und meine schönsten Erlebnisse, meine besten Ideen und Leistungen habe ich manischen Zuständen zu verdanken. Die dauernden Konstruktionen einer Fremd-oder Selbstgefährdung waren stets an den Haaren herbeigezogen. Ich war mehrmals akut selbstgefährdet, bin aber gerade dann immer aus der Psychiatrie entlassen worden. Es mag als paranoid verdächtigt werden, was ich nie war, aber es drängt sich der Verdacht auf, daß man zumindest fahrlässig, wenn nicht gar vorsätzlich meinen Selbstmord herbeiführen wollte bzw. unbeachtet ließ. Die Tatsachen sprechen eine eindeutige Sprache. Meine ambulante Behandlung erfolgte mehrmals in tiesten nachklinischen Depressionen nicht durch Verschreibung von Antidepressiva, sondern mit Rohipnol. Damit bringen sich viele Depressive um und es spricht für das fachärzliche Können von Psychiatern, daß sie das verschreiben. Neurocil wäre wirksamer und vor allem nicht lebensgefährlich.

Telefonfluxus

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 22:08
Telefonfluxus in der Geschlossene einige Beispiele: Blumensträuße für 50DM für Krankenschwestern von Fleurop geordert, Alarmierung der Beschwerdestelle, Botschaftsgespräche, Verwarnungen des BKA und des K14, Bundeskanzleramt, Außen-und Innenministerium. Teilweise Staatssekretäre agitiert. Die Feuerwehr gerufen: Brandalarm im ganzen Haus und drei Löschzüge im Einsatz. Ich stand mal wieder in Flammen.

Flluxusgeschichte

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 02:33
 
Wie oft bin ich von der Kirche verraten worden. Mit drei wollte ich Priester werden, ich mochte meinen. Er vergaß zweimal seinen Schirm im Puff, erfuhr ich später. Mit vier flog ich aus dem Kindergarten. Mit zehn wurde ich zum Meßdienst mit Wein korrumpiert. Das war das letzte Mal. Die Firmung durch den späteren Erzbischof Degenhardt war ok. Der Name zur Schule Kardinal Gahlen Straße auch. Mit sechzehn Schulverweis wegen Drogen und Sexpolartikel in der Schulimago durch die Patres. Mit Dreißig Ersteinweisung durch den Priester der Taufgemeinde. Bluttaube in der Stirnhaut nach Reingung der Menschensohnschminke in der Psychiatrie. Mit Einunddreißig Aufnahmeverbot in den Franzikaner- oder Benediktinerorden ( Ich hielt mit wenigen Ausnahmen trotzdem die erste franziskanische Ordensregel und selbstverständlich ora et labora). Mit Dreiunddreißig Festnahme Auf dem Petersplatz und von einem mit Maschinenpistole zitternden Carabinieri abgeführt.( Kleine Scherzrache:Rechnung für Abschleppdienst meines Mercedes zum Petersplatz von der Polizei als Botschafter des Heiligen Stuhls dem Vatikan schicken lassen)Geschlossene Klosterpforten und Kirchentüren bei seelischen Nöten immer wieder. Klosterurlaube weltweit schön und damals noch spottbillig. Athos umsonst. Ein Franziskaner, den ich in den Telefonfluxus integriert hatte, hörte zumindest zu ohne Trostworte, Danke, etliche Kirchenfestnahmen und Verweise wegen Friedensaufrufen, Verweigerung von ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Obdachlosenfürsorge und Abweisung beim Angebot klösterliche Garten-und Reinigungstätigkeiten zu erledigen. Gutes evangelisches Cafe( ich nannte es Gottogott) mit Kaffee und Säften für 50 Pfennig. (Buntes Publikum. Gute Kontakte zur Bettlerszene mit Vermittlung eigener Tricks und Erfahrungen im Austausch.) Dreifacher Verrat durch die Pfarrerinnen an Polizei und Psychiatrie. Die Glaubensgespräche beim Palotiner waren gut. Die Kleiderkammer ausgezeichnet. In Ashrams ist es lockerer. Und als Sufi lach und tanz ich viel, rauchte wie ein Schlot mehr als achzig am Tag und soff gelegentlich wie ein Loch.

Basis der Fluxusakte

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 09:45
 
Warum nicht nur Philosophie, sondern auch Theologie? Die Illusionslosigkeit ist für die meisten Menschen nicht lebbar. Die Akzeptanz des Todes als vollständiges Erlöschen im Loslos integraler Bestandteil eines gelingenden Lebens doch für die allermeisten die meiste Zeit ihres Lebens zu schwer. Das Glück und die Gnade ist nicht jedem hold. Die Theologie ist eine der Befreiung und ahtheistisch. AH der THEO. Gott läßt Staunen und Wundern Beginn jeglicher Philosophie aus Magie und Mythos. Geistige Krisen wie sie in Irrenhäusern mißhandelt werden sind notwendige Wege. Die Glaubensrichtung ob atheistisch oder Weltreligion und Naturreligion, was auch immer außer falsch verstandener Nihilismus ( Das Nichts ist das notwendige Feld von Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten wie die Physik lehrt) Glauben versetzt Berge. Als Blochianer weiß ich um die Kraft auch der Hoffnung. Doch nichts fürchten, nichts hoffen.Dieses Motto begleitete mich durch die Psychiatrie Die Geheimnisse des Glaubens sind geheim, wo Päpste Recht haben, haben sie recht.


BU'S VIA DOLOROSA

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 10:38
 
 
Auch ein Narrenfluxus wars
 
Verliebte und Verrückte
Sind beide von so brausendem Gehirn,
So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt,
Was nie die kühlere Vernunft begreift!
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum
 
Mein Kreuzweg aus 14 Zwangsinternierungen psychiatrischer Folter und Terrors:
Verurteilung der Kunst als Krank am 10.08.1983
 
 
Verrat und Überfall-Verhaftung
ca. 3 Monate 1984 (nicht protokolliert, ungeheuerliche Schmerzen, höllisch!
 
1.Station
05.03.1986-16.06.184
2. Station:
18.06.1986-26.02.1987
3. Station:
09.11.1987-10.11.87
4. Station:
24.11.1987-23.12.1987
5. Station:
04.01.1988-08.01.1988
6. Station:
17.01.1988-19.01.1988
7. Station:
22.05.1991-31.05.1991
8. Station:
07.06.1991-12.07.1991
9. Station:
24.07.1991-30.08.1991
10. Station:
28.02.1992 (39. Geburtstag)-09.03.1992
11. Station:
03.07.1992-01.10.1992
12.Station:
10.03.1994-30.05.1994
13. Station:
14.09.1999-18.10.1999
14.Station:
14.05.2000-24.07.2000
 
Drei Fluchten
 
Lebensgefährliche Depressionen nach den Folterung während der Leidensstationen der Irrenhauspassion mit zwei notwendigen
Tagesklinikaufenthalten von insgesamt 544 Tagen
13 Stationen a 457 Tage Folter und Terror
 
Der Alp von 1001 Nacht
 
Schlußkur 90 Tage: Traurigkeiten über Abschied von den Freunden und Einsamkeit
 
Kreuzwegbilder unter
 
 
 
In meinem 41. Lebensjahr am 10.08.1994 in größtem Schmerz und höchster Lebensgefahr beschloß ich nach Verlust von mehren Freunden und Bekannten durch Selbstmord und dem plötzlichen Herztod eines Freundes des Nachts im Irrenhaus für 5 Jahre auf tabubrechende avantgardistisch provozierende Fluxusakte zu verzichten und konzeptualisierte mehrere Performances wie „Schimmelreiter“, Stahl in Flammen“, „Kirchenarsch“, Pfasterfluxus“ und „Ausschwitzglatze“.

Passionsgesänge

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:13
Drei Passionsgesänge können auf Videos gehört werden unter:
http://www.bu-art.homepage.t-online.de/106079.html

12 mal Morddrohung als Fluxusakt

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 06:34
 
Im Rahmen meiner Kunst kam es mehrfach (12 Mal ) zu Morddrohungen am Ende von Kunstaktionen, deren Kunstcharakter ich klar und deutlich als Gewaltdramatik deutlich machte und die durch meine gelebte Gewaltlosigkeit als unglaubwürdig eindeutig zu identifizieren gewesen wären. Zu Mord wäre ohne Ankündigung oft genug und auch mit den verzweifelten Gründen des am Leben Schwerstgeschädigten Möglichkeiten während der Kunstaktionen als auch in den langen Zwischenperioden vorhanden gewesen, wäre auch nur die geringste Motivation dazu in mir jemals auch nur in Gedanken gewesen. Außerhalb vereinzelter dramatisch-theatralischer Kunstaussagen, bin ich stets seit meinem bewußten Leben mit 12 für Gewaltfreiheit gegen Personen eingetreten. Immer war ich ein entzschiedener Gegner der Todesstrafe gewesen. Da ich konzediere, daß Psychiater und Richter, daß nicht wissen können, hätten sie es aber in Gesprächen erfahren können. Weder Richter, Polizei noch Psychiater haben mich jemals gefragt noch belehrt. Niemals, niemals wurde eine meiner Morddrohungen Gegenstand der gerichtlichen oder psychiatrischen Kurzuntersuchung. Das ist protokolliert und aktenkundig. Auch in der ambulanten Behandlung durch den leitenden Psychiater der Institutsbilanz kam es nur im letzten Augenblick der von mir nach 13 Jahren begründet beendeten „Behandlung“ zu der paranoiden Frage“Bringen Sie mich jetzt um.“ Das fragt ein Mann, dem ich in fast dreihundert Konsultationen z.T. durch Vorträge zu künstlerischen und wissenschaftlichen Themen in Kurzform(15 Minuten)meine unumstößliche Vernunft vor allem meine Harmlosigkeit und Naivität unter Beweis stellte.
§ 241 StGB
Bedrohung
(1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
  1. Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem Menschen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe.
Erst 2002 kam ich beim googlen unter Morddrohung auf diesen Paragraphen. Ich war erstaunt, daß meine Kunstandrohungen der Vergangenheit strafrechtlich relevant gewesen waren. Komische Richter, die es nicht für nötig finden einen darauf hinzuweisen. Hielten mich wohl für zu verrückt und Verrückte dürfen ja totschlagen §20StGB schuldunfähig wie sie sind.
Aber mal in vollem Ernst. Das ganze ist gelinde ein Skandal. Vollständiges Versagen der Polizeibehörden, der Gerichte, der psychiatrischen Zwangsgewalt. Außer brutaler Gewalt haben diese Leute wohl nichts im Kopf. Gut, daß, ich wenn ich verrückt gespielt habe, nie so irre war wie diese Typen. Vernunft mein Credo von Beginn. Jede Form des Irrationalismus ist mir fremd, ich bin geschworen Feind.
Es ist an dieser Stelle aber auch Zeit für Anekdoten. Nach meinen Kindheitserinnerungen wäre längst die halbe, was sage ich, die ganze Dortmunder Nordstadt ausgemerzt. „Ich schlag Dich tot fiel allenthalben jeden Augenblick. Ich weiß nicht, ob es heute anders. 2001 war ich mit einer Kanne Bier in der Hand und einem Rauschebart in meiner Künstlerpennerrolle meines Lebens oftmals nicht sicher. Geflügelt Wort Mord und Totschlag dort und nicht nur dort in Deutschland und der Weltenrund. Mein Vater schlug meine Mutter die letzten Jahre vor der Scheidung täglich tot. Verbal versteht sich. Real wurds an den Wochenenden. Die Mutter oftmals bunt und blau und vergewaltigt auf brutale Weise stets. Selbst ist die Frau und dann zur Not die Engelmacherin. So hab ich eine Schwester nur das Biest und nicht Geschwister zehn. Mein Vater liebte mich, das weiß ich, habs gefühlt, gespürt in jeder Pore, doch teuflisch war er allemal. Heut wär er im Knast, so hat er mich geschlagen, geschlagen wie auf kalt Eisen, der Arsch wurde mir gekühlt das ein ums andere Mal mit Eis in Wärmeflaschen.
Doch seis wie es sei, es liegt mir am Herzen mich für meinen Tabubruch Morddrohung im Rahmen meiner Fluxusakte an dieser Stelle nochmals zu entschuldigen, namentlich im besonderen bei:
Meiner früheren Frau (3 Bedrohungen)
Meiner Schwester (3 Bedrohungen)
Frau Dr. Ulrike Ullrich (2 Bedrohungen)
Herr Sartorius (2 Bedrohungen)
Frau Dr. Wemhöhner (1 Bedrohung)
Herr Dr. Becker (1 Bedrohung)

Gewalt ich kenn den Grund für meine Künstlerrollen , dramatis personae ich bin Bu. Na klar Tragödenmord aus der Antike, Gemetzel Shakespearesk, die Grausamkeit Artauds, mein Gott am Kreuz nicht der zuletzt. Ausschwitz, Gulak, Hiroshima, roter Archipel, die Völkermorde, Hungertod gut in Milliarde zeit meines Lebens , nun Bush und Öl 650000 Tausend Tote. Wie oft wurd ich vergast nur wegen Haaren, die zu lang. Prophetisch im Gedächtnis bleibt der poetisch Spruch: „Heiße Eisen sollte man Dir in Den Arsch schieben.“ Das wars dann wohl und denk ich an Deuschland in der Nacht.

Mehrmals habe ich die Forderung nach einem Prozeß energisch in der Psychiatrie gegenüber dem Personal ( Die Psychiater waren grundsätzlich nicht zu sprechen ) geäußert und verlangt ins Gefängnis überführt zu werden. Ich sah im Gefängnis einen Schutz vor der mehrfach erfahrenen lebensgefährlichen Zwangsmedikation. Ich hoffe, ein intensives kriminalistisches Ermittlungsverfahren bringt Licht in dieses für mich fast tödliche Dunkel dieser vergangenen Tage.

Anfrage

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:48
 
E-mail Anfrage
Sehr geehrter Prof. Dr.Dr. Sprick,
 
Bitte teilen Sie mir die Daten meiner Zwangsunterbringungen seit dem 10.8.1983 wegen Kunstaktionen in Ihrer Klinik mit.
Ich beabsichtige gegen die verantwortlichen Ärzte und Personal Anzeige wegen fortgesetzter Freiheitsberaubung, Beleidigung, leichter und schwerer Körperverletzung und Folter bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
 
Sehr geehrter Prof. Dr.Dr. Sprick,
 
Bitte teilen Sie mir die Daten meiner Zwangsunterbringungen seit dem 10.8.1983 wegen Kunstaktionen in Ihrer Klinik mit.
Ich beabsichtige gegen die verantwortlichen Ärzte und Personal Anzeige wegen Beleidigung, leichter und schwerer Körperverletzung und Folter bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zu stellen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Nach den e-mails am 4.05. und 13.5. an die westfälische Klinik in Dortmund die beiden letzten vom 24.05.2008
 
Sehr geehrter Prof. Dr.Dr. Ulrich Sprick,
alle guten Dinge sind drei. Diesmal aber keine erneute Anfrage wegen der
Daten meiner Zwangsinternierungen wegen Kunstaktionen von 1984-2000,
sondern eine kurze Stellungnahme zu ihrem beharrlichen symptomatischen
Schweigen.
Ich kenn das aus Ihrer Klinik zur genüge einschließlich der
Institutsambulanz als Form des gegen mich ausgeübten Terrors und
bewährte Foltermethode. Ich weise auf die einschlägige internationale
Rechtslage und psychiatrische Abhandlungen zur modernen Folter hin.
In ca. vier Jahren Freiheitsberaubung in Ihrer Klinik und schwerster
Misshandlungen und Körperverletzungen durch Zwangsmedikation
(Internistische, kardiologische und neurologische Befunde werden
zunächst wohl dem Bundesgerichtshof und dann dem internationalen
Gerichtshof für Menschenrechte vorgelegt sowie zum gegebenen Zeitpunkt
den Petitionsausschüssen der Parlamente und den Medien) war
Kommunikationsverweigerung Methode. In dieser Zeit war es mir nicht mehr
als drei Stunden vergönnt, meinen vernünftigen Standpunkt klarmachen zu
dürfen.
Gut dreihundert Konsultationen bei Herrn Sartorius hatten nicht mehr als
höchstens 50 belanglose bzw. polemische Sätze als Replik zur Folge.
Darüber hinaus weise ich daraufhin, dass ich in schwersten durch die
Zwangsinternierungen und Zwangsmedikationen hervorgerufenen Depressionen
nur auf ausdrücklichem persönlichen Hinweis und dann völlig wirkungslose
Antidepressiva verschrieben bekam. In einer meiner schwersten
Depressionen wurde mir das als Selbstmordmedikament bekannte Rohynol
verordnet.
Erst seit ich über die Jahre durch konsequentes Studium psychologischer,
psychiatrischer, neurologischer und pharmazeutischer Fachliteratur in
der Lage bin, mich selbst zu medikamentieren schreitet die Gesundung
meiner durch Ihre Klinik verursachten posttraumatischen Belastungs-- und
Angststörungen stetig erfolgreich voran. Meine minimale Erhaltungsdosis
von 40mg Zeldox täglich, werde ich bald absetzen können. Auf manischen
Tabubruch im Rahmen meiner Performances verzichte ich seit dem neuen
Jahrtausend als in meiner Wohnung ein schizophrener Gewalttäter, dem ich
in der Klinik, meine Wohnungsschlüssel gegeben habe, mich nachts
überfiel und fast das Genick brach. Sie haben das der Polizei als
Paranoia verkauft, obwohl mein Nacken eindeutige Spuren der Gewalt
aufwies. Wenn Sie mich nicht umbringen und Sie haben einiges versucht,
dann halt Schizophrene aus der Klinik. Ich war nur, selbstgefährdet
höchstgradig des Öfteren, wenn Sie mich aus Ihrer Folter entlassen
haben.
Mit Beendigung meiner 1983 in einem Manifest angekündigten und auf
zwanzig Jahre und 24 Aktionen festgelegten Kunstodyssee "Menschensohn-
Manie als Kunst" tritt selbstverständlich keine Manie mehr auf. Der
luzide Wahnsinn bei vollem Bewusstsein und Handlungsfähigkeit umfasste
in meinen 55 Lebensjahren nicht mehr als dreißig Tage. Die himmlischsten
meines Lebens.
Ich will jetzt keine Romane schreiben.
Als Künstlerphilosoph können Sie sich über mich unter
http://www.bu-art.de/
als Psychiatrieopfer unter
http://www.bloghof.net/pegasusrainbow
und als Unternehmer unter
http://www.com-a-art.de/
informieren. Meine Krankenakte sind Fiktionen paranoider
Gewaltverbrecher und Psychopathen, deren projektive Schizoidität mir
oftmals fast das Leben gekostet hat.
Über meine Freunde und Bekannte, die diese in den Tod hetzten oder
zumindest seelisch, geistig, körperlich und sozial ruinierten, werde ich
noch öffentlich berichten.
Der in Ihrer Klinik institutionalisierte Größenwahn und Irrsinn hat mich
nicht eine Sekunde meines Lebens infiziert.

Hochachtungsvoll
 
Sehr geehrter Prof. Dr.Dr. Ulrich Sprick,

es ist ein leichtes die erbetenen Daten, gerichtlich zu erwirken.
Aber ich habe sie selbstverständlich, denn als Künstler wusste ich meine
in Magie und Mythos gründenden vernünftig reflektierten Fluxusaktionen
zur Schaffung einer sozialen Plastik des erweiterten Kunstbegriffs
wissenschaftlich akribisch zu dokumentieren.

Hochachtungsvoll
 
Das konsequente Schweigen und die totale Ignorierung meiner Person trotz gesetzlicher Verpfichtungen ist Legion. Um überhaupt ein Gespräch über die Beantwortung meiner Frage, was mir eigentlich fehle und weshalb ich zwangsinterniert seit drei Monaten zwar wiedermal vergiftet(diesmal nicht so stark, ich konnte fast alles ausspucken) aber gesund und bei klarem Verstand und Bewußtsein blieb mir nichts anderes nach mehrfachen Bitten übrig als vollen Ernstes den verlangten Psychiater mit Mord zu bedrohen. Das Gespräch war kurz, selbstverständlich wiederholte ich die Drohung nicht, keine Antwort auf die Frage, was mir fehle, stattdessen Entlassung nach 2 Tagen. Die Ignorierung von Patientenanliegen in penestrantester Art und Weise ist kein Kavaliersdelikt, sondern kostet verzweifelten, z.T. Hilflosen Menschen das Leben, so Freunden und Bekannten von mir. Mit einem Telefonfluxus über mehrere Jahre stellte ich unter Beweis, daß vorgetäuschte verzweifelte Anrufe mit Selbstmorddrohung nicht immer an den Dienst habenden Arzt weitergeleitet, sondern z. T. aufgelegt wurden. Mein Freund Peter, der am Experiment teilnahm brachte sich einige Jahre aus Verzweiflung über den tragischen Unfalltod seiner achtjährigen Tochter um.
 

Hauptgewicht

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 12:38
 
Ich lege in meinem Leben und Handeln das Hauptgewicht auf Wahrhaftigkeit, Authenzität und Integrität. Lügen auf Teufel komm raus wie es z.B. Voltaire und Nietzsche empfehlen waren mir ein Graus. Die 25 Jahre Doppelexistenz als bürgerlicher Außenseiter und Philosophenpunk tun dem keinen Abbruch. Besser Doppelexistenz als Doppelmoral. Wie viele bin ich heute Patchwork und liebe das polyexistentielle Identitätsspiel. Es hilft mir bei der systematischen Organisation meiner polyvalenten Iche und aus Selbstfindung und Selbstverwirklichung wurde mit Nietzsche Selbsterfindung. Nach Menandros sage ich mit Cicero „Homo sum, humani nil a me alienum puto.“ http://www.forum.lu/pdf/artikel/5386_252_Folscheid.pdfh
Das Delphische Γνῶθι σαυτόν lag mir stets am Herzen.
Und um das Zitatenspiel zu beenden:
Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate
Wie Marx Dantes Spruch am Eingang der Hölle dem Kapital voranstellt und was besonders auch auf die Psychiatrie zutrifft.
Caute wie Spinozas Motto lautet.



Hilfe zur Selbsthilfe

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 17:03
 
Zu meiner Hilfe zur Selbsthife und meinem sozialen Engagement unter psychisch Kranken gehöte selbstverständich auch das regelmäßige Studium der Fachliteratur.
Die psychiatrische Fachliteratur ist selbst für psychiatrische Forscher schier endlos und wie in fast jeder Fachwissenschaft fast unüberschaubar geworden. Wie erst für Laien wie mich, wenn sie auch noch so leidenschaftlich gern und ausdauernd viel lesen. Nur regelmäßig mal ein Fachblatt wie den Nervenarzt ist heute für mich genug. Habe ich mich mittlerweile aus der Feldforschung unter Schizophren, Schizoaffektiven, Borderlinern, Manisch-Depressiven, Zwangsneurotikern auch fast vollständig zurückgezogen (Neurotikern kann man beim besten Willen nicht aus dem Weg gehen und Irren ebensowenig), so helfen mir mein Wissen bei der Abfassung von Teilen meiner Philosophie sehr. Angefangen bei den Griechen über Burton, auch Brands Narrenschiff, Erasmus Lob der Torheit und die Picaroliteratur seit dem Mittelalter soll kurz Erwähnung findenbis zum Beginn des letzten Jahrhunderts mit James, Pionieren wie Bleuler und Kraeplin, stark philosophisch beeinflusste Richtungen wie die Binswanger-Schule , Tellenbach, Tölle, Faust Ciompi, Theunissen, Köhler,Poljakov, Marneros, Spoerri, Dörner bis Sartory, von Poljakov über Warburg bis Kipphard, Lamprecht, Bertram, auch Sogenannten Antipsychiatern wie Laing, Cooper, Jervis, Wulff, Basaglia, Szasz und Philosophen wie Nietzsche, Jaspers,Victor Weizsäcker,Foucault oder Deleuze, die Liste läßt der laienhaften bewältigten Literatur ließe sich noch stark verlängern, drum hier nur das Populärste ist die Auseinandersetzung mit Psychopathologien spannend für einen Künstler, Dichter, Philosophen und Geisteswissenschaftler mit starkem Interesse für Medizin und Naturwissenschaft wie mich. Ciompi ist einer meiner Favoriten nicht nr wegen seiner philosophischen Herkunft aus der Logik Hegels und seines systemanalytischen Ansatzes, sondern auch seinem Einsatz für das Soteria-Modell. Mein zeitweiliger Wahnsinn, der jeweils nur wenige Stunden und im Höchstfall drei Tage dauerte und ich gut ohne Psychiatrie überstand vor allem ohne höllische Vergiftungsdepression, wenn auch jeweils gut ein Dutzendmal war, nicht zuletzt eine Überarbeitungserscheinung. Gehört doch z.B. Psychiatrie und Psychologie zu meinen Randinteressen.


LOSLOS

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:39
Ein Teil meiner Philosophie ist die Loslos-Philosophie. Die Schicksalslosigkeit der Traum eines jeden Menschen und sein Glück. Doch Loslos ist nur der Tod sein Ende. Das Loslos ist die Lösung aller Lösungen jenseits von Raum und Zeit. Lösen und loslösen Seinsgrund aller Materie. Loslösung Grundbedingung jeglicher Freiheit. Problemlösung permanenter Prozeß. So löse ich mein Los ins Lose. Ichlos. Selbstlos. Das stumme l ist hoffentlich mein Loslaut, wenn meine Zunge friedlich erlöst beim lezten Atemzug gegen den Gaumen schlägt ins Losloslos. Das lateinische I ist mein Motto Geh! Oder freier Los!  Meine objektive Musik subjektlos. Hier laß ich los bis zum nächsten los doch nicht sprachlos.

Höchstbegabung

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 07:35
 
Ich bin nicht erst durch meine Begabungen als Maniker ( von Plato „heilige Manie“ bis Volker Fausts Liste der angeblich Manisch-Depressiven, die mit dem Gott der westlichen Zivilisation Christus als Geisteskrankem gipfelt in illustrer Runde) in Schwierigkeiten geraten. Meine Höchstbegabung kostete mich nach kurzer Zeit als Verhaltensauffälligen schon den katholischen Kindergartenplatz. Meine frühe Legastenie ( ich versuchte immer so schnell zu schreiben wie zu denken und verzichtete auf etliche Buchstaben) gefährdeten mehrmals meine Versetzung in der Grundschule. Nur Dank einer Aufnahmeprüfung kam ich auf das Gymnasium. In der Universität hörte ich wohl häufiger die Beurteilung ingeniös, eckte aber nur an. An meiner Bescheidenheit und Höflichkeit hat es sicherlich nicht gelegen. Nicht immer trat ich in der avantgardistischen Künstlerrolle des Tabubrechers und Grenzüberschreiters auf. Ich bin es gewohnt, mich mitltlerweile selbst vorsorglich zu übersetzen, da der gemeine Mann sonst wohl nur für verrückt hält, kennt er doch Einstein oder selbst Goethe und wie sie alle heißen einschließlich der Meschuggenen der Bibel nur dem Namen nach. Heißt es doch bei Heidegger in Sein und Zeit „Verrückt sein, heißt die Welt verrücken.“ Ein Buddha oder Christus säßen heute wohl in Geschlossenen, sollten sie überhaupt durch Zufall überleben. Mein Glück besteht wohl darin, daß ich Zeit meines Lebens im Kern wohl immer ein einfacher ehrlicher Mensch geblieben bin.

Möglichkeit

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 05:26
Hätte ich jemals auch nur im entferntesten daran gedacht mein Theater Wirklichkeit werden zu lassen in Bezug auf die Gewalt, wie oft hätte ich in den Jahren Möglichkeit und Gründe genug gehabt, mir Waffen zu besorgen und die Verbrecher terroristisch hinzurichten. Ein Schuljung manchmal heute schon eine Waffe illegal zu kaufen. Spottbillig. Nach der Wende z.B. habe ich mal Anzeige gegen unbekannt gestellt, weil mir eine Kalaschnikow samt Kokain angeboten wurde von zwei Türken. Ich hab die Waffe gesehen. Was wär das für ein Amok für einen Geisteskranken geworden. Sie werden sagen, wir haben dich diszipliniert und eingeschüchtert, ich sage ihr hab mir tausend und einen Grund geliefert es zu tun und ihr habt ein Schweineglück, daß Gnade vor Recht und Recht vor Faustrecht gilt. Wieviel Selbstmörder wären gerettet, so könnte ein begründeter Gedanke lauten, nehmen sie sich vor einen oder mehr von euch mitzunehmen und die von euch mitverschuldete Selbstagression und masochistischen Selbsthaß des Opfers gegen Täter wie euch zu richten?

Fratze

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 09:43
 
Die Fratze des Narzisten schmückt das Gesicht meines Oberpeinigers und heute noch stellvertretener Klinikleiter. Ein Dorian Gray wie er im Buche steht. Mit sechzig kaum eine Falte hinterließ das Leiden seiner Opfer. Der Prototyp des Eichmann-Komplexes. Der freundlich lächelnde Nachbar von Nebenan wie Hannah Arendt ihn in Eichmann in Jerusalem beschrieb. Adornos autoritärer Charakter par exellence. Ein Frommscher Ausbund menschlicher Destruktivität. Skrupelosester Psychopath im weißen Kittel aus forensischer Sicht. Gnadenlos, es sei denn man ist Verbrecher. Mörder bevorzugt. Die paranoide Angst zwang ihn wohl mir einen Urlaub in der Warschauer Psychiatrie in einer Künstlergruppe zu spendieren.


Kugelbudhha

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:27
 
Ein Gutmensch in der Psychiatrie, der schon etliche in den Selbstmord therapiert hat, verbreitete mal das Gerücht, ich sei ein Machtmensch. Ein Karrierist in der Machtinstitution comme il faut. Als sogenanntes Alphatier habe ich nie nach Macht gestrebt, ich hatte Macht soviel ich brauchte oder wollte. Geld oder Ruhm haben mich nie gereizt. Geld habe ich auch heute als Sozialhilfeempfänger noch völlig ausreichend für meine Bedürfnisse ( Was nicht heißt, daß ich meine vollständige Ruinierung der psychiatrischen Stigmatisierung vergesse). Ich habe mir alle materiellen Wünsche meines Lebens längst reichlich erfüllt und wünschte das auch noch dem Gierigsten. Noch heute verschenke und gebe ich gern. Das ich meine geliebte Anonymität (Dem Anonymus gehört die Zukunft wie die Vergangenheit) aufgebe hat im Fall meiner Lebensgefährdung durch die Psychiatrie als Mitglied des Bundesverbandes der Psychiatrieerfahrenen Gründe aus staatsbürgerlicher demokratischer Pflicht wie aus ethischem Verantwortungsbewußtsein wie Solidarität mit denen, die die Psychiatrie in den Tod oder zumindest sozialen Tod getrieben hat. Ich hoffe, daß ich wie bisher mit meinem ganzen Leben Widerstand gegen jegliche Form der Inhumanität leisten kann und das ist kein hohles Pathos, sondern eine aus und mit voller Leidenschaft gelebten Lebens voll beglückender Liebe. Ich bin Bu. Das einfachste chinesische Radikal, Laut der Negation, Wahrheit und Prophezeiung bedeutend, nicht zuletzt ein Mädchenname
Ein Kugelbuddha seit meinem Dreißigsten, humorvoller Narr im Mittelpunkt des Hohlweltenmodells(http://ks-lang.de/werner/Annahmen.html)
entsprungen, dichtend, malend, komponierend, vernünftig denkend, intensiv fühlend, ein Freund der Armen und Unterdrückten, Revolutionär und Künstlerphilosoph, ein Mensch in der Lichtquantenstrahlung seiner Zellen.


Nebenbei

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:35
 
Ein Problem in der Psychiatrie und wohl in der Gesellschaft insgesamt ist wohl, daß das Denken so schwer zu verbieten oder gar zu Verhindern ist. Die Experimente mit Neuroleptika und Psychopharmaka und mein Wissen über sie und meine Erfahrungen mit ihnen zeigt allerdings das da erhebliche „Fortschritte“ zu verzeichnen sind. Zumindest der Gedankenfluß wird erheblich durch Sedierung verlangsamt und der Denkprozeß dadurch grundlegend wie auch die sinnliche Wahrnehmung gestört bzw. verhindert. Kulturindustrielle Verblödung und bewußtseinsindustrielle Verdummungsindoktrination mit genehmen Meinungen ( Wie jeder ein Arschloch hat, hat jeder eine Meinung) einer Handvoll von Medienmogulen in der Welt, Medienzensur ( Kritik nur wenn die Nacht am Schwärzesten im Nullmedium) und der mittlerweile obligaten Schere im Kopf werden wohl auch auf Dauer nicht vor Widerstand gegen neoliberale Ökokastrophen, Pauperisierung in den kapitalistischen Kernzentren breiter Bevölkerungsteile und schon gegenwärtigem Massenelend und Armut von mehr als der Hälfte der Menschheit ins milliardenfache schützen.


Maulkorb

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 07:29
 
Der Beliebtheitsgrad von Politschlägern und Alternativkarrieristen wie uns Joschka Fischer korrespondiert auffallend mit der Gewaltbereitschaft in Teilen der Bevölkerung nicht nur von vandalistischen Jugendlichen. Was an mir das Psychiatriepersonal an Frust abgelassen hat, davon war mein gebrochener Daumen nur die Spitze des Eisbergs. Schon mit vierzehn wollte man mich vergasen wohl nicht nur wegen meiner langen Haare. In der Lokalzeitung fragte man sich empört wie einer wie ich mit provokantem Gestapomantel und Stiefel nicht vom katholischem Gymnasium flog. Zwei Jahre später war es dann soweit mit der Meinungsfreiheit. Ein Lyrikblog ist letztes Jahr angeblich auf Volkes Stimme wegen Unverständlichkeit zensiert worden. Bin gespannt, wann hier der Maulkorb kommt.


BKA

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:15
 
Der einzige Beleg meiner politischen Verfolgung und Disziplinierung durch die Psychiatrie ist meine Kenntnis eines Schreibens des BKA in meiner Krankenakte. Im Rahmen eines Telefonfluxus und meiner gestandenen RAF-Mitgliedschaft(Es ist besser Knäste zu versenken als Menschen) hatte ich gedroht Herrn“ Kohl um die Ecke zu bringen“. Wohl weißlich der humoristischen Annahme nicht weniger Bürger dieses Landes, daß Ehrenwortbirne wohl sonst zu dumm sein könnte, die Kurve zu kratzen. Anzeichen irgendeiner Tätigkeit meinerseits dazu gab es nicht außer einer Fahrt nach Bonn und einem Sonnenbad am Rhein. Auf die Frage der anrückende Polizei gab ich zu Protokoll nach dem Nibelungenschatz tauchen zu wollen. Das reichte wieder mal zur Zwangseinlieferung in die Bonner Psychiatrie. Armes Deutschland.


Bildungskatastrophe

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 08:13
 
Kein Beruf ist für Sadisten und Gewalttäter Mörder und Totschläger eingeschlossen anziehender als der des Psychiaters. Nirgends in der Gesellschaft kann man unbehelligt durch Staatsanwalschaft und Gerichte qua scheinwissenschaftlicher Definitionsmacht so leicht Menschen zu schikanieren, zu quälen, in den Tod zu terrorisieren gar zu töten wie in der totalen Gewaltinstitution Psychiatrie. Was ich bei den Zwangseinweisungen erlebt habe, war stets eine Kumpanei zwischen Richter und Psychiater. Oft ist das Verhältnis Psychiatrische Macht statt Legalität. Die Protokollantinnen waren mit meinen zum Teil hoch theoretisch reflektierten und rationalen Argumentationen so überfordert wie wohl auch die Richter und Psychiater, daß dabei mitunter ein Stotterstuß rausgekommen ist, der die Dummheit der Leute und nicht meine Krankheit dokumentiert. Bildungskatastrophe überall.


Gewalt

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 17:43
Nach den Vergewaltigungen durch meinen Vater (zweimal mußte mir der geschwollene Hintern mit Eis gekühlt werden und blaue Flecken am Körper kamen auch vor) war es vor allem die Hungerkatastrophe in Biafra 1967, die mir den Horror der Welt offenbarten und mit mit den Ereignissen um den Schahbesuch und erste Teilnahme an antifaschistischen Gegendemonstrationen gegen NPD-Aufmärsche und Antinotstandsgesetzdemonstrationen(welch Wortungetüm) püolitisierten. Vorbereitet war das durch erste Lektüreversuche von Marx, Nietzsche,Thomas von Aquin um nicht mit der Bibelfibel zu beginnen. Stets war ich ein hochsensibles Kind und Junge und früh schon erwachte in mir ein klares Gespür für Gerechtigkeit. Meine brutalen Schläge voller kindlichem Zorn und Wut in das Gesicht meines Freundes riefen mit vier meinen ganzen Abscheu vor Gewalt und tiefe Scham über meine Aggression hervor, die mich seitdem nicht mehr losließ. Agressionen baute ich mit Sport oder Arbeit ab. Die Gewalt gegen Sachen wie das Niederreißen des Bauzauns bei einer Brockdorfdemonstration oder das dreimalige Herunterschlagen der Stationsuhr auf der Geschlossenen waren politisch bewußte Ausnahmen des zivilen Ungehorsams davon und sind es bis heute auch geblieben. Der Gedanke, das mehr als eine Milliarde Menschen, vielleicht sogar das Doppelte in meiner Lebenszeit verhungert wurden, obwohl es auf der Welt genügend Nahrungsmittel gab und gibt und mehr noch produziert werden konnten bewegt mich bis auf den heutigen Tag tief. Als parteiloser Kommunist der seit 1978 Einreiseverbot von der sozialfaschistischen DDR-Diktatur und nicht nur beim Verfassungsschutz aktenkundig ist, sondern auch eine Stasiakte habe ich den stalinischtische Terror stets verabscheut. Revolutionäre Gewalt wie Gewalt überhaupt ist für mich nur in seltenen Fällen der Notwehr erlaubt. Meine Teilnahme an den Ostermärschen seit Ende der sechziger bis weit in die neunziger und meine Mitarbeit in Friedenskommitees waren immer Ausdruck Meiner uneingeschränkten Liebe zu Frieden und Gewaltlosigkeit. Das Gewalt in Worten in meinen Kunstaktionen jeweils zum Schluß und meine Rolle als Terrorist in meinem Telefonfluxus eine große Rolle spielte, ist dem geschuldet. Wie notwendig die Warnung vor Gewalt ist, zeigte nicht zuletzt der 11.Sept. 2001. Mit Diesem Datum habe ich jegliche Anspielung auf terroristische Gewalt unterlassen und meine Mission als beendet angesehen. Was Psychiater ohne Analyse und Therapie wohl nie begreifen werden ist die jesuanische Wahrheit nicht Worte, sondern Taten zählen. Gegen meine Dichterworte der Gewalt, stehen ihre täglichen Gewalttaten an unschuldigen Menschen als Routine. Das war kein Kunstwerk wie Stockhausen vermeinte, kein Simulakrum des Herrn Baudrillard, sondern das Sakrifizium von über dreitausend unschuldiger US-Amerikaner für die imperialistischen Verbrechen der USA an den Völkern der dritten Welt und der ökoloschischen Überlebenschance des Planeten. Gegen Massenmörder wie dem Ölmagnaten und Präsidenten George Bush, dessen unter fadenscheinigsten Lügen begonnener 2. Golfkrieg wie schon der erste seines Vater wohl bislang weit mehr als 600000 Tausend Tote gefordert hat, ist Bin Laden ein vom CIA hochgepäppelter Waisenknabe. Wer das Reich des Bösen nicht zuerst in sich ausmacht, ist und bleibt des Teufels, Hitlers, Stalin oder wie sie auch sonst heißen mögen oder hießen.

Einmal Heroin

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 15:45
 
Im Altervon 14-17 Jahren war ich Teil der psychonautischen Bewegung und kenne bestens Drogen wie LSD, Kokain, Heroin, Pilze und sonstige psychogene Pflanzen. Aus experimentellen Gründen habe ich auch kurz in den Neunzigern Designerdrogen ausprobiert. Visuelle und auditive Halluzination sind mir also nicht fremd. Nie, ich betone nie habe ich ähnliches in der Manie erlebt. Manie wie ich sie kenne ist einzig ein Zustanf luzidester Glückseligkeit mit vollständiger Handlungkontrolle. Die Innenschau in schizophrene Symtomatik und Manie haben mich schon mit sechzehn für das Werk Freuds und seiner Schule, Psychologie im allgemeinen und antipsychiatrische und psychiatrische Fachliteratur interessiert. Als Mitglied der Apo-Bewegung sympatisierte ich Ende der Sechziger mit dem sozialistischen Patientenkollektiv Heidelberg. Die philosophische Auseinandersetzung mit Bewußtsein und Wahnsinn hat mich bis in mein Philosophiestudium und der Forschungen in der Neurophilosophie und der Philosophie des Geistes und heute brennend und leidenschaftlich beschäftigt. Eins der Fazite, die ich nach der Psychiatrisierung meiner Aktionskunst „Manie als Kunstodyssee“ zwischen 1983 ubd 2003 ziehen kann ist nicht nur, daß es sich bei den meisten Beschäftigten, denen ich im Umfeld der Psychiatrie um gemeingefährliche Kunstbanausen im idiotischem Ausmaß handelt, sondern daß sie sich von den psychisch eidenden, die ihnen ausgestzt sind, in einer psychopathisch forensischen Dimension unterscheiden.


Kunstkarriere

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 06:14
Meine „Karriere“ als Künstler begann sicherlich mit meinem frühen Interesse für Kunst schon in der Kindheit. Ich liebte es zu malen und mit Worten zu spielen. „Kleiner Schauspieler nannte mich mein Vater mehrmals. In den musischen Fächern und Deutsch hatte ich früh schon nur stets Einser auf dem Zeugnis.Mit 18 lernte ich Jörg Immendorf in der Liga gegen den Imperialismus kennen und malte mit ihm und anderen Genoss(Innen) Plakate vor allem gegen den Vietnamkrieg.1972-1974 diskutierte ich mehrmals mit einer Schar junger Leute mit Joseph Beuys in seinem Büro für direkte Demokratie in der Düsseldorfer Altstadt. Sein erweiteter Kunstbegriff „Jeder Mensch ist ein Künstler“ beeindruckte und beeinflußte mich tief. Ich begann die Idee einer sozialen Plastik ab 1978 zu erwägen. In den Siebzigern malte ich gelegentlich.aus Übungszwecken meist gegenständlich. Meine Gedanken waren zeitweise ein langes unaufhörliches Gedicht. Meine Reimerei ging meiner Frau nicht selten auf die Nerven. Nach einem Jahr in England begann zu Beginn 1983 eine Periode intensivster Meditation, die an meinem 30sten Geburtstag zum Entschluß führte, mich als Konzeptkünstler zu begreifen und eine soziale Plastik fern des Kunstbetriebes zu gestalten und zum Entwurf der Kunstodyssee“Manie als Kunst“ zu Ostern 1983 bei Ausbruch der ersten Manie. Ende Mai erklärte ich nach entsprechenden Erlebnissen an meinem Gartenteich „Ich und der Lotus sind ein Totus“ und mich zum Kugelbuddha.  Ein Nachbar erklärte den Saturn zu meinem Planeten. Nach einer Reihe etlicher archetypischer Schlüsselträume wie Schmetterling, Mandala, Christus, Uroborus und ähnlichem begann eine ausführliche Beschäftigung mit Jung und kritisch begleitend Lacan. Am 10.8.1983 begann als Inszenierung einer Traumsequenz meine Aktion Menschensohn. Dem Konzept der Kunstodyssee in vierundzwanzig Kunstaktionen (Nicht alle waren bei weitem ausgearbeitet.) lag u.a. eine ausführliche christologische Befreiungstheologie zugrunde.KUNST IST HEILIG!HEILIGES KEINE WARE! Mein Leben als Prozeß- und Aktionskünstler im Rahmen meiner Konzeptkunst hatte begonnen. Ich wollte als Künstlerphilosoph (Das es sich um einen Nietzscheanischen Begriff handelt erfuhr ich erst Ende der Neunziger) mich als Kunstwerk in einem permanenten Kunstprozeß, der das gesamte Leben umfasste, in einem Gesamtkunstwerk Menschensohn vollenden. Glücklicherweise sind die fragmentarischen Skizzen auf dreizehn vergilbten Seiten aus dem Orwelljahr 1984 noch vorhanden, da ich 1994 statt meiner fast alles verbrannt habe. Mein Kunstmanifest mit einer Skizzensammlung der Kunstodyssee und den Erinnerungsspuren des Gesamtkunstwerks MENSCHENSOHN veröffentliche ich zum 25. Jahrestag meiner Psychiatrisierung am 10.8.2008. Grundlage ist meine ausführliche LOSLOS-Philosophie einschließlich einer an Adorno anschließenden Ästhetik und kunsttheoretischen Reflexionen zur modernen Kunst wie Kompositionsideen und Transpositionstheorie meines Konzeptes einer OBJEKTIVEN MUSIK, meiner Bild-und Maltheorie DROMOGRAPHICS und meiner Poetik MINDZAP.http://de.wikipedia.org/wiki/Konzeptkunsthttp://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/b_mod/cOO.htm http://de.wikipedia.org/wiki/Prozesskunsthttp://de.wikipedia.org/wiki/Generative_Kunsthttp://de.wikipedia.org/wiki/Body-Arthttp://dromographics.blogspot.com/hhttp://nullstein.blogster.de/2229_objektive_musik/archive/20080315.htmlttp://bu0.blogg.de/ 

Versuchter Totschlag und schwere Körperverletzung

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 19:58
 
Die internistischen, kardiologischen und neurologischen Gutachten zeigen Eindeutig wie mein Körper durch die wiederholten Vergiftungen in der Psychiatrie ruiniert wurde. Vom dauerhaften Traumaschaden mal ganz abegesehen ebenso von dem unsäglichen Leid, daß durch die Psychiatrisierung und wsiederholten ungerechtfertigten Internierungen hervorgerufen wurde. Manie ist vor allem eine Begabung und meine schönsten Erlebnisse, meine besten Ideen und Leistungen habe ich manischen Zuständen zu verdanken. Die dauernden Konstruktionen einer Fremd-oder Selbstgefährdung waren stets an den Haaren herbeigezogen. Ich war mehrmals akut selbstgefährdet, bin aber gerade dann immer aus der Psychiatrie entlassen worden. Es mag als paranoid verdächtigt werden, was ich nie war, aber es drängt sich der Verdacht auf, daß man zumindest fahrlässig, wenn nicht gar vorsätzlich meinen Selbstmord herbeiführen wollte bzw. unbeachtet ließ. Die Tatsachen sprechen eine eindeutige Sprache. Meine ambulante Behandlung erfolgte mehrmals in tiesten nachklinischen Depressionen nicht durch Verschreibung von Antidepressiva, sondern mit Rohipnol. Damit bringen sich viele Depressive um und es spricht für das fachärzliche Können von Psychiatern, daß sie das verschreiben. Neurocil wäre wirksamer und vor allem nicht lebensgefährlich.

Schweigegelöbnis

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 05:22
 
Am meinem 55sten Geburtstag am 28.2.2008 war auf den Tag genau nach 25 Jahren mein Schweigegelöbnis beendet. Meine Psychiatrieakte wie die Gerichtsunterlagen sind nicht nur Fiktionen paranoider Psychiatergehirne, sondern auch Teil meiner Kunstakte. Seit meiner ersten Einlieferung in die Psychiatrie nach meiner sozialen Plastik „Menschensohn“ während einer Morgenmesse am 10.8.1983 in meiner Taufkirche erkläre ich unter Zeugen, daß ich Kunst mache. Wie die Odyssee Homers war meine Kunstodyssee auf zwanzig Jahre angelegt. Wie in der Odyssee gibt es an Stelle der vierundzwanzig Gesänge vierundzwanzig teilweise mehrwöchige Kunstperformances und Happenings. Als Konzept- und Aktionskünstler in der Tradition des Futurismus, Surrealismus, Fluxus, Situationistische Internationale und Narren seit Don Quichote und Shakespeare bis ins Foolsmovement der Siebziger hinterlies ich bei tausenden einen bleibenden Eindruck. Meine Schauspielkunst fußte auf Grotowski und Stanislawski wie meine Inszenierungen auf der attischen Tragödie, dem epischen Theater der Verfremdung Brechts und Antonin Artauds Theater der Grausamkeit geschuldet waren. Kein Psychiater war je an den theoretischen Kunstreflexionen interessiert ganz in der Tradition ihrer früheren Kollegen zur Zeit der entarteten Kunst. Totschweigen und konsequente Kommunikationsverweigerung als Form des systematischen Psychoterrors war ihre Strategie und Methode. Zum fünfundzwanzigsten Jahrestag meiner psychiatrischen und politischen Verfolgung werde ich mein zugundeliegendes Kunstmanifest und Kunstkompendium meiner Aktionen „Manie als Kunst“ veröffentlichen.

Die Dokumentation der jeweiligen Konzepte der Kunstodyssee „Manie als Kunst“ bestehen aus fragmentarischen Skizzen und Notizen. Als Jazzliebhaber und passionieter Musiker neuer ernster Musik war in den jeweiligen Aktionsperioden genügend Raum für Improvisationen und alleatorische Zufälle. Ich hoffe, daß zu meinen Erinnerungen noch über das Internet Zeugenberichte aus verschiedenen Teilen der Welt zu erhalten sind. Diese Hoffnung ist allerdings mehr als gering. Was meine Aktionen in meiner Heimatstadt anbelangt nannte mich mein kürzlich an Krebs verstorbener Freund einen lebendigen Mythos. Man wird halt fast ausschlieslich aber nicht nur verkannt.

Rausch

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 09:35
Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch." - Friedrich Nietzsche,

Fachliteratur

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 00:58
 
Zu meiner Hilfe zur Selbsthife und meinem sozialen Engagement unter psychisch Kranken gehöte selbstverständich auch das regelmäßige Studium der Fachliteratur.
Die psychiatrische Fachliteratur ist selbst für psychiatrische Forscher schier endlos und wie in fast jeder Fachwissenschaft fast unüberschaubar geworden. Wie erst für Laien wie mich, wenn sie auch noch so leidenschaftlich gern und ausdauernd viel lesen. Nur regelmäßig mal ein Fachblatt wie den Nervenarzt ist heute für mich genug. Habe ich mich mittlerweile aus der Feldforschung unter Schizophren, Schizoaffektiven, Borderlinern, Manisch-Depressiven, Zwangsneurotikern auch fast vollständig zurückgezogen (Neurotikern kann man beim besten Willen nicht aus dem Weg gehen und Irren ebensowenig), so helfen mir mein Wissen bei der Abfassung von Teilen meiner Philosophie sehr. Angefangen bei den Griechen über Burton, auch Brands Narrenschiff, Erasmus Lob der Torheit und die Picaroliteratur seit dem Mittelalter soll kurz Erwähnung findenbis zum Beginn des letzten Jahrhunderts mit James, Pionieren wie Bleuler und Kraeplin, stark philosophisch beeinflusste Richtungen wie die Binswanger-Schule , Tellenbach, Tölle, Faust Ciompi, Theunissen, Köhler,Poljakov, Marneros, Spoerri, Dörner bis Sartory, von Poljakov über Warburg bis Kipphard, Lamprecht, Bertram, auch Sogenannten Antipsychiatern wie Laing, Cooper, Jervis, Wulff, Basaglia, Szasz und Philosophen wie Nietzsche, Jaspers,Victor Weizsäcker,Foucault oder Deleuze, die Liste läßt der laienhaften bewältigten Literatur ließe sich noch stark verlängern, drum hier nur das Populärste ist die Auseinandersetzung mit Psychopathologien spannend für einen Künstler, Dichter, Philosophen und Geisteswissenschaftler mit starkem Interesse für Medizin und Naturwissenschaft wie mich. Ciompi ist einer meiner Favoriten nicht nr wegen seiner philosophischen Herkunft aus der Logik Hegels und seines systemanalytischen Ansatzes, sondern auch seinem Einsatz für das Steria-Modell. Mein zeitweiliger Wahnsinn, der jeweils nur wenige Stunden und im Höchstfall drei Tage dauerte und ich gut ohne Psychiatrie überstand vor allem ohne höllische Vergiftungsdepression, wenn auch jeweils gut ein Dutzendmal war, nicht zuletzt eine Überarbeitungserscheinung. Gehört doch z.B. Psychiatrie und Psychologie zu meinen Randinteressen.

Mindzap

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 06:02
Im Erlebnis meiner Manien habe ich mein poetisches Schaffen, das an Whitman,Majakowski, Neruda, Benn oder auch Celan ausgerichtet war, verändert und meine lyrischen Texte gemäß der freien Assoziation nach Freud  als auch der ecriture automatique der Surrealisten experimentell als Bewußtseinsstrompoesie weiterentwickelt. Auch meine Kenntnis der Sprache mancher Schizophrener spielt eine Rolle nicht zuletzt des späten Hölderlin. Die Methode meiner Poetik nenne ich Mindzap.

Das Böse haust in jedem Irrenhaus und im Psychiatriegestell

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 08:29
Das Böse was soll das sein? Alchimistisch Irrtum? Metaphysische Substanz? Substrat gesellschaftlicher Struktur? Bösartigkeitsspiele der anderen vor allem Fremden  wohl schon konkreter. Das schlechte Gewissen böse dem Bösen ob böser Erkenntnis. Böses Erwachen. Böser Irrtum. Auch ein Wicht in Mär und Mythen.Es soll ein Preis der freiheit sein, ein Falschgeld aller ungerechten Macht. Allegorisch auch Satan, Teufel, Luzifer. Der Beelzebub und Frau(sic).Imperialistisch Feindbild nun die Achse des bösen und der Terror. Der eigene Kriegsterror ist gut, es geht nicht nur um Öl. Untergang des Reichs des Bösen in Mafiahand. Dumm schlimmer als bös. Immer böser der Lippenlügenbekenntnis. Die bösen siegreicher denn je. Hitler wie rechte gutmenschen antialkoholisch, nichtraucher, Vegetarier. Political Correctness methodik Zukurzgekommener Mitten. Des Gierschlunds schlingend Kauen reicht nicht der Aggression. Das Raffen reicht nicht. Spiritueller Kolonianismus in allen Kulturen. Böser Wille. Heimtücke und Hinterlist gefeiert hinter vorgehaltener Hand.Nach großenm Fressen großes Morden. Die geier kreisen anderswo und schmausen Hungerleichen. Es fehlt der Satz der Lohn des Guten ist das Böse. Ground zero Babelstahl. Wettbewerb gigantomanisch. In Suppenküchen überreif für neue Schlachen. Kriegsministerkreuzzüge gen Kossovo. Wie sieht das Böse aus sprich du Illustrieten Modelgesicht ganz a la Hollywood. Die sprachen des Bösen. Wer küßt wem die Füße? Bodenkuß. Das Gute ist begrenzt, das Böse grenzenlos doch nicht unendlich. Die bösen in der Übermacht Ganz manichäisch Geld. Es heckt sich selbst. Die bösen Viren. Der böse Nachbar. Nicht Moraltreue tranzendentem Verlangen. Der feine Unterschied böse Grenzziehung. Es wachsen die Ghettos der Armen und Ausgegrenzten. Bös wuchern Elendssiedlungen. Kriminell ein jeder Metropolenmoloch. Bös wächst Arbeitslosigkeit und das Prekäre. Verstockt der Geist und träg die Herzen. Sinnverlassen behauptet sich da institutionalisiertzes Böses. Vernunftraum böse Wirklichkeit den Irrationalismen. Vernunftstruktur wo tote Investitionen. Innovativ aufs Neue stets das Böse. Imaginationen des Bösen nicht nur im Horrorgenre. Nihilistischer Abschied als Willkommen des Bösen. Böse Zunge Bei Selbstverrat und Lebenslügen. Ästhetisch Schrecken bös und schön. Blutig ist der Ernst des bösen gas. Missilehöllen. Am Baum nur böse Frucht. Vor Begierden keine Bäume mehr. Sündenfall täglich börsennotiert mit der Stempeluhr kontrolliert. Jede Ware eine Schlange. Bocksfüße in Mephisto. Böse Ahnung. Das Böse entschuldigt sich mit sich selbst. Die Bösen zeigen auf Sündenböcke. Die Anhänger des Trasymachos lächeln bös. Die Bösen irren sich nicht und leiten alles irre. Böses Selbstgefallen. Ist sex böse schwule Sau(?)? SM erobert die voyeure. Kinderhandel.Babymord. Bös ist das Eindimensionale also viele. Bös das Finstre nicht das Dunkel unser materieller Schoß. Solch Geschichten aus schwarzen Nächten warnen vor Finstergestlten globalistisch. Galgenhumoristisches Fragment.

Gegengutachten

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 20:57
Im Jahre 1887 erschien E:J: Cochranes Buch „10 Tage im Irrenhaus“ unter dem Pseudonym Nellie Bly.  Heute schreiben immer mehr wie ich über die unmenschlichen Praktiken in Psychiatrien. Ich war mehr als tausend Tage ohne Notwendigkeit in Irrenhäusern auf geschlossenen interniert, wo man mich mishandelte, demütigte, beleidigte und systematisch versuchte mir das Rückrat zu brechen. Als jemans, der knapp überlebt hat und noch immer aufrechten Ganges der Inhumanität Paroli bietet, werde ich meine Anklagen noch präzisieren und mit vielfätigen Erfahrungen aus Beobachtungen und Umgang mit nicht zuletzt psychisch Kranken ergänzt durch jahrzehntelanges Studium der einschlägigen psychologischen und psychiatrischen Fachliteratur meinerseits den Psychopathen, die in Psychiatrien ihr unheilsames Regiment führen meine Gutachten ausstellen. Diese beruhen nicht auf zehn Minuten Gesprächen, Spekulationen und Fiktionen, sondern sind vielfach kritisch hinterfragt und überprüft.

Manie

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 06:21
Rausch.es feuern die synapsen. neuronales bengalisch lodern im hirn. noch leicht reflexives registrieren der auflösung. glückstoffexplosionen. geöffnet das gedächtnis ganz. alle gehirnareale involviert. assoziationen weiter gelockert. fragmentiere, dekonstruiere, konstruiere schreit die vernunft.  die plots sie werden zeigen sich.  ich steh in flammen. feuerwehr. ich bin viele valery ich ein anderer rimbaud bin polyplex und multipersonal. verdordene dichter.  allegorisches ich des wahnsinnsbeute. das spiegelich zerplatzt. in vielen scherben seh ich mich so farbenfroh kaleidoskopisch. identitäten mehren sich und alle bin ich bald. affekte mischen sich regiert von liebe. die zentralnebelzonen des unbewußten lichten sich. verdrängtes kommt ans licht. photensturm das zellenlicht in quantensprüngen. der mensch das selbst und ich im tanz der quarks und shiva shakti in der seele eins. der innere krishna spielt. im strom des bewußtseins bald ertrunken ein psychonaut auch ohne drogen weit besser ists als heroin und lsd. missisipischwarz erloschen alle sterne. es erfolgt erschöpfung wenn ich erloschen tagelang.verbrannt zu aschen anker ich als anker in mir selbst. ein traurigsein und sucht nach tief erlebtem himmel. es tönt ich werde welle. das kind in mir ich werde traum. real nun tanzt die welt. ich schwinge nun durchs all. das innere weitet sich unendlich. flashbacks in allen farben. es verliert zeit sich nun in ewigkeiten ich bin im jetzt ganz augenblick in atozeit. ich ströme ein in die galaxen. es stirbt das ich oh herrlich tod. lichthell wird es im kopf der ganze körper leuchtet innerlich wie sternenglanz. paradisisch wohl wird mir. ich strebe himmelwärts. ach genien was seid ihr schön. ihr mannschaft gottes welch pilgerstrom. welch glanz der aura. nie sah ich schöneres so wahr so gut. welch versprechen. verschwunden jede angst. wie leicht gestorben doch das ich.
...akrobatisch ist der Körper nun und bärenstark, in tiefsten Frieden ruht die Seele, verstandesklar Ideenschau und tief durchdrungen von Vernunft des Himmels Glückseligkeit Erleben.

Wiederholung

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 07:43
Sowie die individuelle Psychose eine Ausnahme ist der psychiatrische Terror die Regel.

Überzeugung

Allgemein — geschrieben von pegasus @ 08:24
 
Auf mehrfachen Rat werde ich dem Beispiel Vera Steins folgen und bis zum internationalen Gerichtshof für Menschenrechte die Psychiater und Pflegepersonal, das mich Zwangsmedikamentierte und psychisch terrorisierte wegen Folter verklagen. Ich mache mir wenig Hoffnung, aber ich glaube, umso mehr Psychiatrieopfer diesen Weg gehen um so besser. Ich bin der festen Überzeugung, daß die neurologische Forschung noch in diesem Jahrhundert meinen Standpunkt teilen wird. Durch die neuroleptische Vergiftung wird das Gehirn wie das Zentralnervensystem massiv geschädigt und gekreuzigt.